JUMI-NIGHT 2015

Die JUMI-NIGHT, ein phänomenales Wochenende

Junge Christen, die einen Jahreseinsatz mit der DMG im Ausland machen, gestalteten die JUMI-NIGHT mit
Junge Christen, die einen Jahreseinsatz mit der DMG im Ausland machen, gestalteten die JUMI-NIGHT mit

Es war ein intensives, phänomenales und absolut gesegnetes Wochenende, die JUMI-NIGHT 2015 am 25. und 26. Juni hier bei der DMG auf dem Buchenauerhof. Wir schauen zurück auf ein spannendes Event für junge Leute mit rund 500 Besuchern, Atmosphäre, vielen netten Begegnungen und Gelegenheiten, um gemeinsam über Gottes Weg in unserem Leben nachzudenken.

„Mission ist nur für Superhelden? Falsch!“

Susi Harbich ist DMG-Missionarin in Mexiko
Susi Harbich, Mexiko

Missionarin Susi Harbich betrat mit goldener Krone die Bühne, weil sie bei der JUMI-NIGHT Geburtstag feierte. In ihrer engagierten Rede rechnete sie mit Vorurteilen über Mission ab: „Mit der Machete kämpft sich der Missionar bei sengender Hitze durch den Busch. Ein Rascheln, ach nur eine Maus – die Computermaus, denn in Wirklichkeit sitzt er vor seinem Computer und macht gerade die Abrechnung.“ Mission – Menschen zu helfen, von Jesus weiterzusagen und christliche Gemeinden zu gründen – sei keine Aufgabe für besonders Berufene, sondern für alle Christen. Es würden nicht nur abenteuerlustige, mutige Helden gesucht, sondern normale Leute – aber „solche, die wirklich Jesus vertrauen“. Susi Harbich, die mit einem mexikanischen Pastor verheiratet ist und in ihrer lateinamerikanischen Wahlheimat eine christliche Gemeinde gegründet hat, ermutigte die jungen Zuhörer, Mission in ihrem Alltag praktisch werden zu lassen: „Gib Jesus dein Leben, und er wird dir den Weg zeigen!“


Input von Christoph Kaiser

Input von Susi Harbich


Tabeas Gedicht bewegte das Publikum zu Tränen

Besonders bewegend das Abendmahl am Sonntag und die Beiträge der Kurzzeitler
Beim Abendmahl

Besonders bewegend war der Poetry Slam mit Tabea (18), die bei ihrem Jahreseinsatz mit der DMG ab September Kindern und Jugendlichen in Irland helfen wird. Mit Tränen in den Augen schilderte sie in Form eines Gedichtes, wie ihre krebskranke Mutter sie noch kurz vor ihrem Tod überaus ermutigt hatte, den Jahreseinsatz im Ausland zu wagen. Und dass sie diesen letzten Willen ihrer Mutter nun tun will. Stille im Saal.

Ebenfalls eindrucksvoll waren die Worte des 19-jährigen Breakdancers Luis Fast, der von seiner Leidenschaft für Tanz und Musik erzählte – aber mehr noch; dass sein Herz wirklich Jesus gehört. Durch seine Begabung als Breakdancer habe er offene Türen zu Musikern und in Veranstaltungen, wo er auf seine ganz besondere Weise vom Glauben erzählen könne. Der junge Mann vollführte im nächsten Moment gekonnt einige Moves vom Feinsten zu modernem Technosound.

„Der Gärtner beißt ins Gras …

Christoph Kaiser vom Theologischen Seminar Adelshofen die jungen Zuhörer zuerst zum Schmunzeln und dann ins Nachdenken
Christoph Kaiser vom TSA

… aber du lebst weiter. Der Kellner gibt den Löffel ab … aber du lebst weiter. Der Schaffner liegt in den letzten Zügen, und der Beamte entschläft sanft … aber du lebst weiter!“ Mit seinem fröhlich-tiefgründigen Input über den Tod und das ewige Leben brachte Christoph Kaiser vom Theologischen Seminar Adelshofen die jungen Zuhörer zuerst zum Schmunzeln und dann ins Nachdenken: Kaiser erklärte, dass es zwei Wahrheiten in der Bibel gibt, über die zu reden besonders wichtig sei: „a) Das irdische Leben ist begrenzt. Und b) Wenn du Jesus vertraust, lebst du weiter!“ Alle Menschen müssten einmal sterben und vor Gott stehen. Deshalb sei es so wichtig, Jesus zu kennen. „Wer an Jesus glaubt, der wird einmal die Ewigkeit mit ihm verbringen“, sagte Kaiser bei der JUMI-NIGHT. Umrahmt wurde sein Input von moderner Lobpreismusik einer Band aus Studenten des TSA. Das Publikum sang von ganzem Herzen mit.

Höhepunkt: Die Aussendung in den Jahreseinsatz

Gebet und Segen für junge Leute, die in Europa ihren Jahreseinsatz absolvieren
Segen für den Jahreseinsatz

Höhepunkt des Abends war die Aussendung der 34 jungen Christen, die ab September einen Jahreseinsatz mit der DMG absolvieren – von Frankreich bis Angola und von Alaska bis auf die Philippinen. Sie stellten sich und ihre Projekte nach Kontinenten sortiert vor und wurden mit einem Segensgebet verabschiedet. Dazu die eindrucksvollen Berichte der jungen Leute, die im vergangenen Jahr einen solchen Einsatz absolviert hatten. Danach erzählte Seemannspastor Felix Henrichs in einem Anspiel aus seiner Arbeit im riesigen Hafen von Rotterdam und stellte seinen neuen Missionarskollegen René Reifel vor. Der Abend schloss mit dem traditionellen Lagerfeuer, bei dem mehr als 100 junge Leute bis spät in die Nacht unterm Sternenhimmel miteinander christliche Lieder sangen.

Mehr als 500 junge Leute kamen bei der JUMI-NIGHT auf dem Buchenauerhof zusammen
Mehr als 500 junge Leute kamen bei der JUMI-NIGHT auf dem Buchenauerhof zusammen

Gott ist der wahre „TOP DAD“!

DMG-Redakteur Theo Volland erzählte von notleidenden Kindern und wie Gott hilft
DMG-Redakteur Theo Volland

Der Abschlussgottesdienst, bei dem am Sonntagmorgen immer noch mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene zusammenkamen, stand unter dem Motto „TOP DAD“ – dass Gott der einzig wahre, perfekte, „himmlische“ Papa für uns Menschen ist. DMG-Redakteur Theo Volland forderte die jungen Leute auf, all ihren Freunden, Schulkameraden und Mitstudenten von Jesus zu erzählen. „Wie er im Himmel alles zurückgelassen hat, einfach da oben über Bord gesprungen ist und zu uns kam … aus Liebe!“ Das sei der Grund für Mission, erklärte Volland. „Aus Liebe zu den Menschen machen wir Christen das Jesus nach: Wir springen vom sicheren Boot unserer Gemeinden ab, mittenrein ins Asylantenheim oder zu unseren Mitschülern oder als Missionare in andere Völker und Kulturen – um verlorenen, kaputten und verletzten Menschen Gottes Liebe zu bringen.“ Der Abschlussgottesdienst wurde eindrucksvoll gestaltet von den jungen Christen, die demnächst einen Jahreseinsatz absolvieren. Ihre Musik, Anspiele, Lebensberichte und das einfühlsame Abendmahl berührten die Herzen.

Stimmen von Teilnehmern

Die Slackline, das Aerotrim und der Treemonkey (Kletterbaum) fanden regen Zuspruch
Im Aerotrim

Was den jungen Teilnehmern selbst besonders gefallen hat? „Die Hammer-Predigt am Sonntag“, sagte Judith (20) aus Karlsruhe. „Cool die guten Gespräche, und dass man von allen akzeptiert wird“, meinte Silas (17) aus Ulm. „Das Programm war knackig, Breakdance, Worship und Lagerfeuer einfach super“, meinte Carola (23) aus Hagen. Sie alle wollen nächstes Jahr wiederkommen. Auch wegen der tollen Angebote beim Aktionsnachmittag und in den Pausen. In der Fotobox beispielsweise konnten sie Accessoires aus der ganzen Welt anziehen und ein Selfie von sich ins Internet stellen. Die Slackline, das Aerotrim und der Treemonkey (Kletterbaum) fanden regen Zuspruch. Die JUMI-NIGHT war eine gemeinsame Veranstaltung des Missions- und Hilfswerks DMG, des Theologischen Seminars Adelshofen (TSA) und der Sinsheimer Junge-Erwachsenen-Initiative „Soulution“.

  • 2016 wird die JUMI-NIGHT vom 23. bis 24. Juli stattfinden.

Zurück