Gebets­sonntag Amerika

Amerika - Die neue Welt

Amerika ist ein Doppelkontinent mit atemberaubenden Landschaften vom Norden Grönlands bis zum Kap Horn im Süden Chiles: Endlose Wälder mit unzählige Seen, tiefe Canyons und weite Prärien, ausgedehnte Gebirgsmassive von Nord nach Süd, tropische Regenwälder und trockenste Wüsten.

Ebenso vielfältig und einzigartig sind die über 900.000 Millionen Bewohner: In Nordamerika bildet die ursprüngliche Bevölkerung nur noch eine Minderheit, während der Hauptteil aus Europäern, Latinos, Asiaten und der schwarzen Bevölkerung besteht, die als Sklaven aus Afrika hierher verschleppt wurden. Die Bevölkerung Südamerikas ist mehr durch Vermischung der Völker gekennzeichnet, die als indigene Bewohner dort heimisch waren und den europäischen Zuwanderern. Obwohl Nord- und Südamerika von Europäern „entdeckt“ wurden, haben sie gesellschaftlich, wirtschaftlich und religiös sehr unterschiedliche Entwicklungen genommen. 

Mate-Tee, typisch im Süden

Nordamerika ist protestantisch geprägt und hat Jahrzehnte die Missionsarbeit weltweit maßgeblich gestaltet. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung Südamerikas bekennt sich zum römisch-katholischen Glauben, allerdings gewinnen evangelikale und charismatische Gemeinden immer mehr an Bedeutung und Missionare von Lateinamerika drängen vermehrt nach Europa, den Mittleren Osten und Asien.
Da sie oft aus ärmeren Ländern kommen, können sie sich besser mit den Einheimischen in den Missionsländern identifizieren. Die Beteiligung Lateinamerikas an der Weltmission ist unverzichtbar geworden.

Unsere Mitarbeiter in Lateinamerika erleben dadurch einen Wandel in ihrer Missionsarbeit. Mit der Entwicklung der einheimischen Kirche ändert sich auch die Rolle des Missionars: Sein Auftrag ist nicht mehr in erster Linie die eigene, evangelistische Aktivität, sondern die Ausbildung, Begleitung und Beratung der einheimischen Mitarbeiter und Leiterschaft. 

Gemeinde in Ecuador

Ohne unbedingt westliche Modelle zu übertragen geht es auch darum mit ihren Kenntnissen und langjähriger Erfahrungen die südamerikanische Gemeinde- und Missionsbewegung zu unterstützen. Die Zeit der westlichen Missionare in der einheimischen Kirche ist also noch nicht zu Ende, aber im Wandel, um dort zur Verfügung zu stehen, wo sie gebraucht werden. In dieser Herausforderung brauchen sie unsere besonderen Gebete.

Ein Tag des Gebets

Wir laden Sie ein mit uns Gottesdienst zu feiern und für südamerikanische Gemeinden und unsere Mitarbeiter dort zu danken und zu bitten. Es werden Missionare, die in Amerika arbeiten, anwesend sein und berichten.

Das Besondere an diesem Gebetssonntag ist, dass zu dem am Nachmittag unsere Missionarin Martina Bastian aus Burkina Faso berichtet, da wir sie bald wieder nach Afrika verabschieden dürfen. 

Beim gemeinsamen Mittagessen gibt es gute Gelegenheiten mit anderen Besuchern, den Missionaren oder DMG-Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. Einen genaueren Einblick in die Arbeit eines Missionars kann man um 13.30 Uhr in einem inspirierenden Impuls bekommen.

Wir freuen uns auf die Gemeinschaft, einen angeregten Austausch und Zeiten des gemeinsamen Gebets. Herzlich willkommen!

 

 

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