Die DMG-Hungerhilfe

08.06.2017 16:30

Bundespräsident Walter Steinmeier hat zu Spenden für die Hungernden in Ostafrika aufgerufen. "Ohne unsere Hilfe werden noch mehr Frauen, Männer und Kinder verhungern". Im Südsudan, Somalia, Äthiopien und Kenia sind viele Menschen vom Hungertod bedroht. In der Region herrscht die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Ein Partner der DMG hilft:


Ostafrika: Wo Krieg und Klimawandel aufeinandertreffen

Ostafrika 2017: Dürre, Krieg und Hunger ...
Ostafrika 2017: Dürre, Krieg und Hunger ...

Ostafrika und die Sahelzone kommen nicht zur Ruhe: Überall, wo zur derzeitigen Dürre noch Krieg hinzukommt, nimmt die Hungersnot dramatische Ausmaße an. Hunderttausende Unschuldige im Südsudan, Somalia und Nordostkenia sind betroffen. Ein Partner der DMG hilft vor Ort, selbst in umkämpften Gebieten, den Hungernden …

Die DMG versorgt Schulkinder mit einem täglichen Essen
Schulkinder erhalten Essen

Das Leben tausender Menschen im Nordosten Kenias an der Grenze zu Somalia ist bedroht. Ein DMG-Partner, die kenianische Hilfsorganisation „TSM international“, setzt sich seit 25 Jahren für die Menschen dieser Region ein. Obwohl viele Dörfer besser gegen die drohende Not gewappnet sind als früher, machen der Klimawandel und die anhaltende politische Unsicherheit der Bevölkerung dort massiv zu schaffen. Das Team von TSM führt folgende Hilfsmaßnahmen durch, finanziell unterstützt von der DMG:

  • Vertiefung von 16 Brunnen in Dörfern, in denen sie bereits arbeiten. Die meisten dieser Brunnen sind von TSM gegraben worden, doch der Wasserspiegel ist weiter gesunken. Durch die Vertiefung der Brunnen ist sauberes Wasser gesichert. Jeder Brunnen bedient etwa 1.800 Menschen und 500 Tiere, so werden 30.000 Menschen und ihre Lebensgrundlage, das Vieh, mit dem Nötigsten versorgt.
  • Die Verteilung von Nahrung an 10.000 hungernde Familien rund um den Tana-Fluss und die Städte Wajir und Garissa im April und Mai 2017.
  • Die Bereitstellung einer Mahlzeit pro Tag für 1.200 von der Hungersnot betroffene Kinder an Schulen dieser Region.
Rev. Francis (Garissa), Leiter von TSM in Kenia, bei einem Besuch der DMG mit dem Personalleiter Afrika der DMG, Andrew Howes (Sinsheim).
Rev. Francis und Andrew Howes

Die Nothilfe soll Angehörigen aller Religionen in Nordostkenia zugute kommen. Ziel des langjährigen Engagements von TSM in diesem Landstrich ist, lokale christliche Gemeinden in der Diaspora zu stärken, indem sie zeigen, dass Christen sich für ihre Gesellschaft einsetzen – als Brücke zu den Menschen in den Städten und Dörfern.

Der Leiter von TSM, Rev. Francis (Garissa), wird am 21. Mai als Gastredner beim Erlebnistag der DMG auf dem Buchenauerhof sein. Wer mehr über die Nothilfe in Kenia hören möchte, ist herzlich zu diesem Tag der offenen Tür bei der DMG eingeladen. Bitte betet mit uns für die Menschen in der Dürreregion. Dass ihre Not gelindert wird und Gott Regen schenkt. Auch um Bewahrung für die Helfer von TSM und die lokalen Christen, die sich vor Ort in der Nothilfe engagieren.

Von Andrew Howes
DMG-Personalleiter für Afrika


Wer den hungernden Menschen finanziell zur Seite stehen möchte, kann über die DMG spenden. Stichwort: P50223 Hungerhilfe Afrika aufs  Konto der DMG.


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