Damit Armen medizinisch geholfen wird

12.09.2019 09:10

DMG-Mitarbeiterin Anne berichtet aus Südasien:

Ich arbeite seit 15 Jahren in einer gemeinnützigen asiatischen Organisation mit, die Armen durch eine große Klinik und medizinische Hilfe in Dörfern dient. Vor sieben Jahren war ich an der Gründung der ersten Krankenpflegeschule in unserem Landesteil beteiligt und bilde seitdem junge Frauen zu Krankenschwestern aus. In dieser Tätigkeit lehre ich sowohl im Klassenzimmer als auch direkt auf Station, eine Aufgabe, die wichtig ist und Freude macht.

Unser Krankenhaus ist von einem amerikanischen Missionar gegründet worden, der in dieser noch wenig entwickelten Region Armen medizinisch helfen wollte. In den 1970er-Jahren begann die Arbeit, zunächst mit Einsätzen in Dörfern, das Krankenhaus selbst ist 1983 eingeweiht worden. Heute dient es mit seinen vielen Außenkliniken Millionen von Menschen.

Besonders für Schwangere und Mütter hat das Krankenhaus viel bewirkt
Hilfe für Mütter

Besonders in Schwangerschaftsvorsorge, Geburtshilfe und Kinderheilkunde hat es einen guten Ruf. Durch unsere Arbeit ist die Mütter- und Säuglingssterblichkeit in unserem Landesteil deutlich zurückgegangen, besonders wegen unserer Schulungen direkt in den Dörfern. Mehr als 3.000 Babys erblicken jährlich im Krankenhaus das Licht der Welt, weitere 1.700 in den Außenkliniken.

Auch die Innere Abteilung und Chirurgie sind wichtig. Jedes Jahr kommen 70.000 Menschen in unsere Ambulanzen, 10.000 werden auf den Stationen behandelt. Besonders wichtig ist die Arbeit der Seelsorger, die im Krankenhaus und den Dörfern Patienten und ihren Angehörigen zuhören, ihnen in Leid beistehen und die Liebe Jesu weitergeben.

Das Krankenhaus ist 1983 eingeweiht worden, heute dient es mit seinen vielen Außenkliniken Millionen von Menschen.

Anne, Krankenschwester mit Herz
Anne, Krankenschwester mit Herz

Am Ende eines Krankenhausaufenthaltes bekommen unsere Patienten eine Rechnung für die Leistungen, die sie erhalten haben. Das Geld sollte die Kosten für die Löhne unserer Ärzte, Krankenschwestern, diagnostischen Tests, Medikamente und so weiter decken. Allerdings ist es vielen der Patienten nicht möglich, diese Rechnung komplett zu bezahlen. Krankenversicherungen gibt es nicht. So haben wir eine „Armenkasse“ eingerichtet, um Patienten, die zu arm sind, die medizinische Versorgung günstiger zu geben.

Wie Sie helfen können:

Wir brauchen dringend Hilfe, damit diese Armenkasse gefüllt bleibt. Zudem benötigt das Krankenhaus medizin-therapeutische Geräte wie Sauerstoff-Konzentratoren und Pulsoxymeter. Und Reparaturen sind mit hohen Kosten verbunden. Wollen Sie mit dazu beitragen?

  • Spenden für den Lebensunterhalt unserer Mitarbeiterin Anne nehmen wir mit Projektnummer „P10529 Anne“ entgegen.
  • Spenden für die Armenkasse ihres Krankenhauses in Südasien mit Projektnummer „P30492 Armenkasse“.

Herzlichen Dank.

Vor dem Krankenhaus in Südasien
Vor dem Krankenhaus in Südasien

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