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Über uns

Über die DMG sind heute rund 350 Mitarbeiter zu Langzeit- und mittelfristigen Einsätzen in ca. 80 Ländern weltweit im Dienst. Dazu kommen jährlich rund 40 Kurzzeit-Mitarbeiter. Wir wollen Gottes Liebe weitergeben.

Coronahilfe weltweit:Bleibt dran!
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Coronahilfe weltweit: Bleibt dran!

- Projektnummer "P50261 Coronahilfe weltweit" - Spendenkonto: DMG interpersonal e.V. | Iban DE02 6729 2200 0000 2692 04 -


„Geld habe ich nicht. Aber was ich habe, will ich dir geben. Im Namen von Jesus Christus aus Nazareth: Steh auf und geh!“ Apostelgeschichte 3,6

Wir haben die beste Botschaft der Welt! Simon Bohn, Personalleiter für Asien und Amerika bei der DMG, möchte unsere Missionare ermutigen, die trotz der erschwerten Arbeit durch die Coronakrise dranbleiben. Für einige ist die Situation seelisch oder körperlich belastend (so haben sich zum Beispiel Mitarbeiter in Zentralasien bei ihrer Arbeit selbst mit dem Virus angesteckt). Viele Länder haben die Maßnahmen einfach kopiert, die in der westlichen Welt funktionieren. Dabei haben sie aber vergessen, dass wir uns in Deutschland nicht zwischen Ansteckung oder Hungertod entscheiden müssen – die Menschen in Benin, Thailand oder Ecuador schon. Es ist laut Simon Bohn deshalb so wichtig, uns selbst und unsere Mitarbeiter zu erinnern: „Wir haben nicht so viele Mittel dieser trostlos scheinenden Lage entgegenzutreten. Wir sind, wie es in der Apostelgeschichte steht, materiell begrenzt, aber wir haben das Wertvollste gegen die Not, und das ist Jesus Christus.“

Bitte beten Sie mit uns für unsere Missionare, die so tapfer dranbleiben.

Mit Ihrer Spende fürs DMG-Projekt „P50261 Coronahilfe weltweit“ unterstützen Sie z. B.: Hungerhilfe, Seelsorge und Gemeindebau auf kreativen Wegen rund um die Welt. Und Sie helfen unseren 300 Mitarbeitern weltweit dabei, die Liebe von Jesus Christus erlebbar zu machen.

Ecuadors Hauptstadt Quito

Ecuador: Krise als Chance

Christian und Julia Waidelich schreiben: Guayaquil, lange Zeit das Epizentrum des Coronavirus in Lateinamerika, hat sich wieder normalisiert, auch in der Stadt Loja ist die Situation seit Juni besser. Doch die Zahl der Infizierten steigt noch an. Im Rest Ecuadors verbreitet sich der Virus nun sehr stark auf dem Land. Wir hören viele Berichte von sehr hohen Infektionsraten, auch in der Hauptstadt Quito. Als Mission in Ecuador konnten wir mit vielen Gemeinden und Partnerwerken in der Not aushelfen. In Guayaquil und Loja verteilten wir viele Lebensmittelpakete und stellten Sauerstoffversorgung für Menschen bereit, die in den Krankenhäusern nicht aufgenommen werden konnten. Wir sind so dankbar dafür, wie gut es uns geht, sodass wir Hilfe weitergeben können; fast jeden Tag klingelt es an der Türe und wir werden um Essen, Kleider oder Geld gebeten. Eine große Stütze waren auch Angebote zur Traumabewältigung für die Menschen, die unter Schock stehen. Noch nie zeigten so viele Menschen Interesse an der Botschaft von Jesus! Der Kontakt mit unseren Nachbarn wurde viel enger; wir konnten gemeinsam Bibel lesen und für sie beten. Was für eine Chance: In der Krise ganz konkret von Jesus weitererzählen.

Rollstuhlprojekt in Thailand

Thailand: Hilfe für Menschen mit Behinderung

Johannes Janzen berichtet vom Rollstuhlprojekt: Aufgrund der Nähe zu China gab es in Thailand schon recht bald die ersten Fälle von Covid-19. Daher hat die Regierung früh Maßnahmen ergriffen und die Zahl der Infizierten zumindest eingedämmt. Trotzdem ist die Lage für die Leute hier nicht gut – vor allem für Menschen mit Behinderung. Sie haben so schon sehr wenig Einkommen, die Ausgangssperre macht es noch schlimmer. Sie können sich keine Hygieneartikel oder Essen kaufen. Zusätzlich haben sie kaum eine Möglichkeit an funktionierende Mobilitätshilfen – wie Rollstühle – zu kommen. Uns freut es sehr, dass wir im Süden des Landes innerhalb von zwei Tagen fast 200 Rollstühle anpassen konnten und dass durch unsere engagierten einheimischen Mitarbeiter unser Projekt nun auch im Norden wächst! Wir dürfen außerdem Projekte zur Prävention von Covid-19 für Menschen mit Behinderung unterstützen: Zusammen mit Ärzten und Krankenschwestern haben wir buddhistische Mönche unterrichtet, die für die Pflege von Kranken ausgebildet wurden. Außerdem haben wir gemeinsam Hygieneartikel verteilt und ein Projekt zur Lebensmittelverteilung gestartet.

Lebensmittel verteilen in Südafrika

Südafrika: Aus der Ferne lieben

Seit März befindet sich Südafrika, wie viele andere Länder, im Lockdown. In den letzten Wochen nahmen die Corona-Fälle in Johannesburg stark zu. Sehr viele Menschen im Land gehören zu Risikogruppen. Johanna Duba erzählt: Es fiel mir von Anfang an schwer zu Hause zu sitzen und nichts tun zu können, um den Familien in meiner Umgebung zu helfen. Wir entschieden uns, in verschiedenen Regionen des Landes Lebensmittel zu verteilen und damit schon bestehende Hilfsprojekte zu unterstützen. Weil in der Coronakrise die Not durch wegfallende Jobs noch größer ist als sonst, suchen wir immer nach Möglichkeiten die Menschen so gut es geht „aus der Ferne“ zu lieben, durch Videoanrufe oder Whatsapp Kontakte. Durch eine Sondergenehmigung konnten wir Anfang April die ersten Essenspakete, Schul- und Bastelmaterial an die 120 Familien unserer Schüler der Ithuteng Schule aushändigen. Seitdem war es uns möglich noch zwei weitere Pakete (alle drei Wochen) zu verteilen. Die lokale Regierung unterstützt unsere Bemühungen, weil sie selbst nicht in der Lage sind alle Betroffenen zu mit Lebensmitteln zu versorgen. Nun werden die Schulen mit vereinzelten Klassenstufen wieder öffnen. Ich weiß, dass Gott all unsere Jugendlichen noch viel mehr am Herzen liegen als mir und dass er weiter kreative Wege finden wird sie zu versorgen und zu lieben, bis wir wieder persönlich für sie da sind.

Äthiopien: Kinder sind die Zukunft Afrikas

Als DMG unterstützen wir die gemeinnützige Organisation „Child Development Training and Research Center“ in Adis Abeba (Äthiopien), an der Missionarin Mareike Weber mitarbeitet. Sie geben Kreativitätsunterricht und -Workshops für Eltern, Lehrer, Sozialarbeiter und Mitarbeiter christlicher Gemeinden, um das kreative Denken von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Kinder sind die Zukunft Afrikas! Ihre wertvolle Arbeit war durch die Krise akut gefährdet. Sie mussten alle Kurse, Freizeiten und Workshops absagen. Ihre Räume wurden zum Quarantäne-Zentrum umfunktioniert. Die 25 äthiopischen Mitarbeiter und Mareike versuchen, das Beste aus der Situation zu machen: Sie kümmern sich um 80 gefährdete Kinder aus armen Familien, versorgen sie mit Nahrung, Hygieneartikeln, medizinisch und geben ihnen Schulunterricht. Die DMG stellt dafür eine finanzielle Soforthilfe zur Verfügung. Zudem helfen wir ihnen mit den laufenden Kosten und Gehältern der Mitarbeiter, damit dieses wichtige Schulungszentrum die Corona-Zeit übersteht.

Zentralasien: „Weil ich dich liebe“

Die Ausgangssperre hat gravierende Folgen für das ganze Land: Hunderttausende Tagelöhner haben seit zwei Monaten keine Arbeit mehr; viele hungern und verschulden sich. Der Handel und das Reisen sind eingebrochen, die Grenzen sind dicht. Als wenn das nicht schon genug wäre, haben Kleinkriminalität und häusliche Gewalt stark zugenommen. Daher sind wir sehr dankbar, dass wir mehreren hundert armen Familien, darunter Witwen und Waisen, helfen konnten. Rund 70-80 kg Lebensmittel pro Familie kamen dank treuer Spender aus Deutschland zusammen. Einige der Kurse, die wir für Studenten anbieten, konnten wir in Kleingruppen weiterführen. Wir haben Menschen über Hygieneregeln aufgeklärt und konnten ihnen gleichzeitig Worte des Trostes und der Liebe Gottes weitergeben – sowie ein Kinderbuch von Max Lucado, dessen Titel genau beschreibt, weshalb wir diese Arbeit machen: „Weil ich dich liebe.“

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