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Über uns

Über die DMG sind heute rund 350 Mitarbeiter zu Langzeit- und mittelfristigen Einsätzen in ca. 80 Ländern weltweit im Dienst. Dazu kommen jährlich rund 40 Kurzzeit-Mitarbeiter. Wir wollen Gottes Liebe weitergeben.

Coronahilfe weltweit:Bleibt dran!
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Coronahilfe weltweit: Bleibt dran!

Geld habe ich nicht. Aber was ich habe, will ich dir geben. Im Namen von Jesus Christus aus Nazareth: Steh auf und geh!“ Apostelgeschichte 3,6

Wir haben die beste Botschaft der Welt! Simon Bohn, Personalleiter für Asien und Amerika bei der DMG, möchte unsere Missionare ermutigen, die trotz der erschwerten Arbeit durch die Coronakrise dranbleiben. Für einige ist die Situation seelisch oder körperlich belastend (so haben sich zum Beispiel Mitarbeiter in Zentralasien bei ihrer Arbeit selbst mit dem Virus angesteckt). Viele Länder haben die Maßnahmen einfach kopiert, die in der westlichen Welt funktionieren. Dabei haben sie aber vergessen, dass wir uns in Deutschland nicht zwischen Ansteckung oder Hungertod entscheiden müssen – die Menschen in Benin, Thailand oder Ecuador schon.

Es ist laut Simon Bohn deshalb so wichtig, uns selbst und unsere Mitarbeiter zu erinnern: „Wir haben nicht so viele Mittel dieser trostlos scheinenden Lage entgegenzutreten. Wir sind, wie es in der Apostelgeschichte steht, materiell begrenzt, aber wir haben das Wertvollste gegen die Not, und das ist Jesus Christus.“ Bitte beten Sie mit uns für unsere Missionare, die so tapfer dranbleiben. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie z. B.: Hungerhilfe, Seelsorge und Gemeindebau auf kreativen Wegen rund um die Welt. Und Sie helfen unseren 300 Mitarbeitern weltweit dabei, die Liebe von Jesus Christus erlebbar zu machen.

Projektnummer "P50261 Coronahilfe weltweit" - Spendenkonto: DMG interpersonal e.V. | Iban DE02 6729 2200 0000 2692 04

Lockdown auf den Philippinen

Philippinen: Menschen brauchen Hoffnung

„Weil die Menschen gerade jetzt Hoffnung brauchen,“ sagt Sabine Hamann, die bis 2011 schon zehn Jahre auf den Philippinen gearbeitet hat und plant, im November wieder auszureisen. Seit Monaten leiden die Menschen auf den Philippinen am derzeit längsten und striktesten Lockdown weltweit. Rund acht Millionen Menschen haben ihre Arbeit verloren, zusätzlich zu denen, die vorher schon keine hatten. Viele von ihnen sind Jugendliche. Hilfe vom Staat gibt es dort kaum, wie in so vielen Ländern verhungern die Menschen, wenn sie zuhause bleiben. Eine philippinische Freundin von Sabine schreibt ihr: „Als du 2001 hierherkamst, war die Wirtschaft noch okay und dennoch war die Situation schlimm. Nun ist sie jenseits von schlimm. Die Armut ist heftiger als nach dem zweiten Weltkrieg.“ Und nicht nur das, auch die Selbstmordrate ist angestiegen. „Diese Menschen sind Armut gewöhnt,“ sagt Sabine „sie haben es immer wieder geschafft aufzustehen. Wenn sie nun hoffnungslos sind, dann weißt du, wie hart es ist.“ Hoffnung geben. An erster Stelle steht laut Sabine hier natürlich die Erstversorgung: Lebensmittel werden benötigt, und Hygieneartikel. Ein wichtiger Punkt ist auch die Bildung. Seit Monaten findet keine Schule mehr statt, im Oktober soll es nun wieder losgehen, überwiegend online. Wie geht das aber, wenn oft weder Handys noch Internet verfügbar sind? Für Sabine ist klar: „Die Menschen auf den Philippinen brauchen Hoffnung. Sie brauchen Nahrung. Und sie brauchen die Zuversicht, die wir nur in Jesus finden können.“

Lebensmittelausgabe in Brasilien

Brasilien: Gott schenkt Gelegenheiten

Menschen gerade in dieser Zeit erreichen will auch DMG-Missionar Samuel Tom. Mit seinem Team geht er im nördlichen Brasilien in Gefängnisse und arbeitet dort mit straffälligen Jugendlichen. Die Einschränkungen im Land wurden vor Kurzem wieder etwas gelockert, aber auch Brasilien wurde schwer von Corona getroffen: Überfüllte Krankenhäuser, eine schlimme Wirtschaftslage, Arbeitslosigkeit, viele sterbende Menschen und Furcht waren auf einmal der Alltag. Auf Anweisung der Regierung hin wurden alle Aktivitäten und die Besuchsmöglichkeiten in den Jugendgefängnissen, in die Samuel und sein Team sonst gehen, abgesagt. Trotz dieser Einschränkungen haben sie nicht aufgehört, ihre Arbeit fortzuführen. „Dass äußere Umstände Gottes Handeln nicht einschränken, hat sich wieder wunderbar bewiesen“, so Samuel. Also schreiben sie Briefe und schicken Audio- und Videobotschaften an die Mitarbeiter der Gefängnisse. Dadurch können neben den Jugendlichen auch viele der Gefängniswärter und Pädagogen durch Botschaften erreicht werden, was normalerweise nicht geschehen wäre. Videoanrufe kann das Team öfter in die Mädchengefängnisse tätigen. Samuel erzählt: „Als sich nach vielen Wochen ohne direkten Kontakt endlich die Möglichkeit ergab, mit einem der Jungs per Video zu telefonieren, hörten wir gute Neuigkeiten! Abelardo* hat im Gefängnis einen Freund gefunden, der auch Christ ist. Außerdem bekamen sie auch eine großartige Gelegenheit: Fast jeden Abend geben die Wärter ihnen nun die Möglichkeit, durch ein Mikro zu allen Gefangenen zu reden. So teilen sie Gottes Wort und beten für die anderen Gefangenen!“ Zusätzlich zu ihrem Dienst im Gefängnis verteilen Samuel und das Team Nahrungsmittelpakete und konnten so schon knapp 600 Familien helfen.

*Name geändert

Frauenkreis über Videochat

Spanien: Ich bin für dich da

Sieben Wochen lang durften die Spanier nicht aus dem Haus (mit Ausnahme von Arztbesuchen, Apotheke, Einkaufen des Lebensnotwendigsten und gegebenenfalls zur Arbeit), danach die ersten zwei Wochen nur eine Stunde pro Tag. Das Gesundheitssystem in Spanien ist zusammengebrochen. Viele Menschen sind alleine gestorben. Missionar Gerald Haupt berichtet: „Die Spanier sind eine Familienkultur, es war für sie das Schlimmste, dass sie ihre Angehörigen weder besuchen noch verabschieden konnten.“ Trotz der rapide größer werdenden Infektionszahlen derzeit kann und möchte die spanische Regierung nicht noch einmal so starke Einschränkungen verhängen, denn die Arbeitslosigkeit steigt weiter an. Mitten hinein in diese Situation begeben sich Gerald und Emöke Haupt nun wieder, die in der letzten Zeit in Deutschland waren. „Unsere Aufgabe geht ja weiter,“ sagen sie, „wir können jetzt Leute besuchen, bei ihnen sein, wenn sie dieser Stresssituation ausgesetzt sind, wenn Beziehungen aufgrund der psychischen Belastung auseinandergehen, wenn Menschen ihre Arbeit verlieren, oder auch die, die sie lieben.“ Seit 17 Jahren ist das Ehepaar mit der DMG im Einsatz. In Spanien leiten sie die Missionsarbeit mit 23 Mitarbeitern, sind verantwortlich für den Gemeindebau, bieten Jüngerschaftsprogramme an und setzen sich gegen Menschenhandel ein, indem sie unter Prostituierten arbeiten. Während des Lockdowns konnten sie Menschen zum Beispiel per Anruf erreichen. Auch ihre Jugendkonferenz konnte online stattfinden – dabei erlebten sie, wie sich viel mehr Leute teilnahmen, als wenn die Konferenz live gewesen wäre. Generell sei der Umgang mit dem eigenen Glauben offener und direkter geworden in der Krise.

Ein Arzt des Soddo Christian Hospital wird getestet

Äthiopien: Neujahr, und dann?

Die Menschen auf dem Land haben Angst vor den Menschen in der Stadt. So beschreiben die Mitarbeiter der DMG die aktuelle Situation in Äthiopien. In den Städten ist die Zahl der Coronainfizierten natürlich höher als in den Dörfern. Der Staat hat keine Kapazität mehr, die Erkrankten aufzufangen. Das Lehrkrankenhaus Soddo Christian Hospital, in dem Ruth Weber als Intensivkrankenschwester arbeitet, musste alle geplanten OPs absagen, sie selbst können Patienten nicht testen und müssen sie an die Kreiskrankenhäuser verweisen. Das Risiko für das Personal ist dabei sehr hoch, manche kommen einfach nicht mehr zur Arbeit, andere haben sich angesteckt. Massentests gibt es nicht. Und dabei ist die Coronakrise nicht das einzig Belastende für das ostafrikanische Land, in dem vor ein paar Tagen am 11. September das Neujahrsfest gefeiert wurde. Der politische Friede steht laut Ruth Weber derzeit auf wackligen Füßen, es gibt starke Unruhen und aufgrund von Schießereien sehr wohl auch Tote. Wie in vielen Einsatzländern der DMG Missionare, sei die Pandemie ein weiteres Problem zur schon da gewesenen Nahrungsmittelknappheit oder auch anderer Katastrophen (Beispiel Beirut oder Moria). Was Ruth Weber und die anderen Mitarbeiter im Krankenhaus ermutigt, sind die Wunder, die sie mit Gott erleben: „Wir helfen den Menschen und wir beten am Krankenbett für sie und mit ihnen. Es ist wunderbar zu sehen, wenn Menschen hinter ihrer Heilung Gott erkennen und ihm dafür danken,“ sagt Ruth Weber, die derzeit in Deutschland auf „gepackten Koffern“ sitzt, bis sie wieder nach Äthiopien ausreisen kann.

Ecuadors Hauptstadt Quito

Ecuador: Krise als Chance

Christian und Julia Waidelich schreiben: Guayaquil, lange Zeit das Epizentrum des Coronavirus in Lateinamerika, hat sich wieder normalisiert, auch in der Stadt Loja ist die Situation seit Juni besser. Doch die Zahl der Infizierten steigt noch an. Im Rest Ecuadors verbreitet sich der Virus nun sehr stark auf dem Land. Wir hören viele Berichte von sehr hohen Infektionsraten, auch in der Hauptstadt Quito. Als Mission in Ecuador konnten wir mit vielen Gemeinden und Partnerwerken in der Not aushelfen. In Guayaquil und Loja verteilten wir viele Lebensmittelpakete und stellten Sauerstoffversorgung für Menschen bereit, die in den Krankenhäusern nicht aufgenommen werden konnten. Wir sind so dankbar dafür, wie gut es uns geht, sodass wir Hilfe weitergeben können; fast jeden Tag klingelt es an der Türe und wir werden um Essen, Kleider oder Geld gebeten. Eine große Stütze waren auch Angebote zur Traumabewältigung für die Menschen, die unter Schock stehen. Noch nie zeigten so viele Menschen Interesse an der Botschaft von Jesus! Der Kontakt mit unseren Nachbarn wurde viel enger; wir konnten gemeinsam Bibel lesen und für sie beten. Was für eine Chance: In der Krise ganz konkret von Jesus weitererzählen.

Rollstuhlprojekt in Thailand

Thailand: Hilfe für Menschen mit Behinderung

Johannes Janzen berichtet vom Rollstuhlprojekt: Aufgrund der Nähe zu China gab es in Thailand schon recht bald die ersten Fälle von Covid-19. Daher hat die Regierung früh Maßnahmen ergriffen und die Zahl der Infizierten zumindest eingedämmt. Trotzdem ist die Lage für die Leute hier nicht gut – vor allem für Menschen mit Behinderung. Sie haben so schon sehr wenig Einkommen, die Ausgangssperre macht es noch schlimmer. Sie können sich keine Hygieneartikel oder Essen kaufen. Zusätzlich haben sie kaum eine Möglichkeit an funktionierende Mobilitätshilfen – wie Rollstühle – zu kommen. Uns freut es sehr, dass wir im Süden des Landes innerhalb von zwei Tagen fast 200 Rollstühle anpassen konnten und dass durch unsere engagierten einheimischen Mitarbeiter unser Projekt nun auch im Norden wächst! Wir dürfen außerdem Projekte zur Prävention von Covid-19 für Menschen mit Behinderung unterstützen: Zusammen mit Ärzten und Krankenschwestern haben wir buddhistische Mönche unterrichtet, die für die Pflege von Kranken ausgebildet wurden. Außerdem haben wir gemeinsam Hygieneartikel verteilt und ein Projekt zur Lebensmittelverteilung gestartet.

Zentralasien: „Weil ich dich liebe“

Die Ausgangssperre hat gravierende Folgen für das ganze Land: Hunderttausende Tagelöhner haben seit zwei Monaten keine Arbeit mehr; viele hungern und verschulden sich. Der Handel und das Reisen sind eingebrochen, die Grenzen sind dicht. Als wenn das nicht schon genug wäre, haben Kleinkriminalität und häusliche Gewalt stark zugenommen. Daher sind wir sehr dankbar, dass wir mehreren hundert armen Familien, darunter Witwen und Waisen, helfen konnten. Rund 70-80 kg Lebensmittel pro Familie kamen dank treuer Spender aus Deutschland zusammen. Einige der Kurse, die wir für Studenten anbieten, konnten wir in Kleingruppen weiterführen. Wir haben Menschen über Hygieneregeln aufgeklärt und konnten ihnen gleichzeitig Worte des Trostes und der Liebe Gottes weitergeben – sowie ein Kinderbuch von Max Lucado, dessen Titel genau beschreibt, weshalb wir diese Arbeit machen: „Weil ich dich liebe.“

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