Nachruf für Christine Huonker

16.02.2018 14:00

Wir gedenken unserer langjährigen Missionarin und Mitarbeiterin Christine Huonker, die am 15. Februar 2018 verstorben ist.

Christine Huonker

Christine Huonker
Christine Huonker

* 21.11.1951               † 15.02.2018

 

Unsere Chile-Missionarin und Mitarbeiterin Christine Huonker ist am 15. Februar nach langer, schwerer Krankheit friedlich heimgegangen.

Im Schwarzwald aufgewachsen, hat Christine das Schneiderhandwerk erlernt. Durch eine Freundin erfuhr sie, dass sie eine persönliche Beziehung mit Jesus Christus haben kann. Im September 1970 nahm sie dieses Angebot Gottes an und erhielt die Vergebung ihrer Lebensschuld und Gewissheit in Bezug auf ihre Zukunft und ewige Heimat.

Schon kurz darauf begegnete sie bei einer Osterfreizeit einem Missionar aus Neuguinea, der um christliche Mitarbeiter für die Südsee warb: „Da wusste ich, Gott meint mich“, formulierte sie später in ihrer Bewerbung an die DMG. Von 1973 bis 1978 studierte Christine am Theologischen Seminar in Adelshofen. Dort unterrichtete auch der damalige DMG-Direktor Bruno Herm, durch den sie die DMG kennenlernte, ebenso durch Gebetsnächte in unserer Zentrale, dem Buchenauerhof.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung und mehreren Praktika in einer Gemeinde, bei der Zeltmission und in Jordanien, schloss sie sich 1979 der DMG an und reiste im Februar 1981 das erste Mal nach Chile aus. Nach dem Sprach- und Kulturstudium betreute sie vor allem Bibelfernkurse und förderte einheimische Gemeindemitarbeiter.

1988 wurde sie zur Leiterin der Hauswirtschaft und des Gästehauses in die DMG-Heimatzentrale Buchenauerhof berufen. In ihrer herzlichen, Menschen zugewandten Art diente sie liebevoll den Missionaren und Besuchern. Sie erahnte geradezu die Bedürfnisse unserer Gäste und suchte sie umfassend zu erfüllen, damit jeder sich in den Häusern der DMG wohlfühlte. Dazu trug auch ihr ausgeprägter Sinn für Schönes und Harmonisches bei.

2014 brach eine schwere Krankheit aus, die ihr viel Kraft raubte und etliche medizinische Behandlungen erforderlich machte. Deshalb musste sie 2015 ihre Arbeitsstelle aufgeben; wir waren aber weiterhin eng mit ihr verbunden und trauern jetzt mit allen Angehörigen. In ihrer Liebe zu Jesus und durch ihren Dienst am Nächsten ist sie uns ein großes Vorbild geworden.

Ihr Dr. Detlef Blöcher
Missionsleiter

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