Geflüchtete über Jesus informieren

04.09.2017 11:13

Von Stefan Henger (DMG)

Stefan Henger ist überzeugt, dass das Gespräch mit Angehörigen anderer Religionen über den christlichen Glauben wichtig ist für deren Integration.
Stefan Henger

Wir lebten 19 Jahre in Afrika und haben dort gelernt, dass Menschen anderer Kulturen anders sind, aber nicht unbedingt besser oder schlechter. Jede Kultur bringt Stärken und Schwächen mit. Die afrikanischen Nachbarn zeigten uns, was Gastfreundschaft bedeutet. Wildfremde Menschen luden uns zum Essen und Tee ein. Das war nicht immer produktiv, im Sinne von „wir haben etwas hergestellt“. Dafür sorgte es für Verständnis, Akzeptanz und Toleranz.

Der offene Austausch über Glauben und Werte zwischen Muslimen und Christen ist in Afrika selbstverständlich. Als wir vor drei Jahren nach Deutschland zurückkehrten, hat uns erstaunt, wie polarisiert die Begegnung zwischen Religionen hierzulande manchmal geschieht. Verblüfft hat uns auch, wie sehr unsere Erfahrung und Expertise hier gebraucht wurde. Es kam die Flüchtlingswelle, und wir waren als Helfer von Anfang an mittendrin. Deutschland gibt Migranten die Gelegenheit, sich frei zu informieren. Viele Muslime lernen hier erstmals Christen und Christus kennen.

Als wir nach Deutschland zurückkehrten, waren wir erstaunt, wie polarisiert die Begegnung zwischen Religionen hierzulande manchmal geschieht. Da können wir von Afrikanern lernen.

DMG-Mitarbeiter im Gespräch mit einem Migranten
Mitarbeiter im Gespräch mit Migranten

Muhammad aus Gambia begegnete uns das erste Mal im Rathaus. Er wohnt mit vier Landsleuten im Flüchtlingsheim. Seine Kultur ist ähnlich der, in der wir zehn Jahre gelebt haben. Deutsch fällt ihm schwer, wahrscheinlich kann er nicht bleiben. Youssef aus Syrien dagegen schon, er durfte sogar seine Familie nachholen. Wir haben sie eingeladen und miteinander gegessen. Nun hoffen wir, dass auch andere Christen ihnen Jesus bezeugen. Es geht um Teamarbeit, damit die Menschen Gott begegnen.

Wir ermutigen Gemeinden durch Vernetzung, Schulung und Beratung, Einwanderern in Liebe zu begegnen. Wir geben Handwerkzeug zum Verständnis und Brückenbauen über Kulturen und Glaubensunterschiede hinweg weiter. In Westafrika haben wir gelernt, dass es um Menschen geht, nicht darum, was sie tun oder denken. Ums Miteinander, nicht sich abzugrenzen. Verständnis wächst, wenn wir uns aufs Gegenüber einlassen. Wir brauchen Mut, Christus im Alltag zu bezeugen.

Wir waren selbst einmal Fremde in Afrika und haben erlebt, wie freundlich uns die Menschen begegnet sind. So konnten wir vielen von Jesus erzählen. Diese Erfahrung geben wir hierzulande weiter, damit Muslime von Jesus hören. Das geschieht durch Beziehungen. Wir Deutsche sind von Jesus gefordert, uns seinem Auftrag zu stellen. Das tun wir selbst, und wir laden andere dazu ein. Gerne helfen wir auch ihnen. Christ4Arabs im November ist eine große Chance in dieser Hinsicht – machen Sie mit!

Laden Sie Ihre neuen Freunde ein:

  • Christ4Afghans, 22.–24. September 2017
  • Christ4Arabs, 3.–5. November 2017

Gewinnen Sie Ihre muslimischen Freunde für Jesus: Drei Abende Liveprogramm in Arabisch und Afghanisch werden wie bei ProChrist über Internet direkt in Ihre Gemeinde, Ihr Wohnzimmer übertragen. Laden Sie muslimische Nachbarn ein und gestalten Sie einen lockeren Abend mit Snacks, gemütlicher Atmosphäre und der guten Botschaft auf Video. Es ist gar nicht so schwer, eine christliche Gruppe mit Ausländern zu gründen.

Information und Anmeldung als Veranstaltungsort:
www.Christ4Arabs.org >>

Zurück