Fußballfieber gemeinsam mit Koreanern erleben

27.06.2018 13:46

27.06.2018 nach dem Spiel:

Enttäuschung und Jubel liegen nah beieinander

Es war eine einzigartige Fan-Konstellation am 27. Juni 2018 auf dem Buchenauerhof. Die Gruppe ehemaliger Freiwilliger der DMG und wir Mitarbeiter der Heimatzentrale mussten am Ende des WM-Spiels unseren 30 südkoreanischen Gästen beim Feiern zusehen (Bild oben), obwohl Südkorea ja eigentlich auch rausgeflogen ist. Aber so ist das Leben. Wir gratulieren unseren Gästen der neuen DMG-Partnerorganisation „Bring Up International“ mit Sitz in Seoul, die gerade zu einer missionarischen Schulung eine Woche auf dem Buchenauerhof verbringen zum Sieg ihrer Mannschaft im WM-Spiel gegen Deutschland. Hier ein paar Fotos von einem ungewöhnlichen Fußballabend. Und unten weitere Informationen zu der Gruppe aus Korea.


27.06.2018 vor dem Spiel:

DMG-Direktor Günther Beck mit S. Hun Kim (Internatonal Coordinator) und President Sung Chul Shin von unserem neuen Partner „Bring Up International“
DMG-Direktor Günther Beck mit S. Hun Kim (Internatonal Coordinator) und President Sung Chul Shin von unserem neuen Partner „Bring Up International“

Heute prallen Welten aufeinander!

Es wird heiß hergehen, um 16 Uhr beim gemeinsamen Fußballschauen auf dem Buchenauerhof: Wir haben ausgerechnet diese Woche eine Gruppe von 30 südkoreanischen (!) Mitarbeitern unserer Partnerorganisation „Bring Up International“ zu Gast. Gleichzeitig ist eine Gruppe von 40 jungen Christen aus Deutschland bei uns, die aus ihren Freiwilligendiensten und Kurzeinsätzen in aller Welt zum Reentry-Seminar zurückgekehrt sind. Das Aufeinanderprallen dieser beiden Gruppen wird für Stimmung sorgen, das ist mal sicher.

Schulung für christliche Mitarbeiter aus Südkorea auf dem Buchenauerhof
Schulung für christliche Mitarbeiter aus Südkorea
Reentry-Seminar für 40 Freiwillige der DMG, die aus Einsätzen rund um die Welt zurückkehren
Reentry-Seminar für 40 Freiwillige der DMG

Die Mitarbeiter von „Bring Up International“, einer gemeinnützige Organisation mit Sitz in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul, hatten eine Schulung in Sachen missionarische Arbeit bei der DMG. Parallel bereiten ihre Leiter die Unterzeichnung eines Partnerschaftsvertrags mit der Sinsheimer Mission vor, sodass die zwei Werke ab Juli 2018 offiziell zusammenarbeiten. Die Ziele beider sind in vielen Bereichen deckungsgleich. „Bring Up“ liegen besonders der Aufbau christlicher Gemeinden am Herzen – und Menschen weltweit, die noch nichts von Jesus wissen. Sie wollen bewusst asiatische Mitarbeiter nach Europa senden, wo die DMG händeringend internationale Mitarbeiter für die Integration und Hilfe für Geflüchtete sucht. Und für den Aufbau christlicher Gemeinden in entkirchlichten Regionen – eine Partnerschaft, von der viele profitieren werden.

Sie glauben an ein 2:0

Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Südkorea heute bereits mehr als 25.000 christliche Missionare in alle Welt hat, 21.000 mehr als die Kirchen und Freikirchen in Deutschland. Auf die Frage, was ihr Geheimnis ist, antwortete Sung Chul Shin, der Leiter der koreanischen Mission: „Wir Koreaner haben Leidenschaft. Wir wollen wirklich, dass Menschen Jesus Christus kennenlernen. Die Bibel enthält die beste Botschaft der Welt, das müssen alle Menschen wissen.“

In Bezug auf Fußball glaubt der engagierte Christ aus Südkorea allerdings an ein 2:0 der Deutschen. Ihm ist jedoch wichtig (egal wer gewinnt), „dass wir das WM-Spiel fröhlich miteinander feiern, Deutsche wie Südkoreaner, denn wir haben unser Bürgerrecht im Himmel“, sagte Shin. Auch als DMG beten wir für ein gutes Miteinander, Freude am Spiel und Teamgeist bei dem außergewöhnlichen Fußballabend heute. Oder wie unser Chef Günther Beck sagte: „Heut’ wird hier deutlich, wer wirklich Christ ist!“

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