Freiwillige und Kurzzeitmitarbeiter sind zurück

27.03.2020 10:00

Ein offener Brief an sendende Gemeinden, Angehörige, Unterstützer und Freunde unserer Missionare

Corona-Krise: Jetzt kommt es auf Kommunikation und Flexibilität an

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (Die Bibel, 2. Timotheus 1,7).

Liebe Freunde und Unterstützer,
hier Informationen der DMG über unseren Umgang mit der Corona-Krise: Welche Vorsichtsmaßnahmen treffen wir in unserer Heimatzentrale? Und wie gehen wir im Blick auf unsere 260 Auslandsmitarbeiter damit um?

Gottes Geist lenkt unseren Blick von den Problemen hin zu Jesus Christus, der sagt: „Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden!“ Jesus hat die Kontrolle, auch in Zeiten dieser Krise! ER ist der Schöpfer, sogar von Viren. Er hat die Herrschaft über seine Schöpfung nicht verloren. Als Christen wissen wir uns geborgen. In Jesus finden wir die Kraft, Liebe und Besonnenheit (2. Tim. 1,8), richtig zu reagieren. Wir vertrauen IHM, der allmächtig ist und in dessen Hand wir geborgen sind. Selbstverständlich nehmen wir dabei die Lage ernst und tun, was getan werden muss:

Was unsere Missionare in 80 Ländern weltweit anbelangt

  • Wir sind rund um die Uhr für unsere Missionare und für die Mitarbeiter im kurzen Auslandseinsatz erreichbar. Wir nehmen ihre Ängste ernst und gehen individuell auf sie ein.
  • Wir bauen die Notfallkommunikation zu ihnen und den Partnerwerken aus, neue Kanäle werden eröffnet.
  • Unsere Personalleiter fragen jeden einzelnen Missionar und sein Team nach der Situation vor Ort, um eine Gefährdungsbeurteilung für die Einzelperson zu erstellen. Wir prüfen die gesundheitliche Situation des Einzelnen, das Risiko für sie/ihn im jeweiligen Land sowie die medizinische Versorgung, die er/sie im Ernstfall bekommen würde. Falls diese Beurteilung zu kritisch ausfällt, nehmen wir erforderliche Maßnahmen zur Verbesserung der Lage bis hin zu einer Evakuierung vor.
  • Den meisten Langzeit-Missionaren raten wir bisher, im Einsatzland zu bleiben.
  • Die Mitarbeiter im kurzen Auslandseinsatz (35 Personen) haben wir aktiv aus dem Ausland zurückbeordert. Sie sind inzwischen wohlbehalten in Deutschland zurück. Wir staunen über Gottes Hilfe bei dieser spontanen Aktion in so einer chaotischen Weltsituation.
  • Die psychische Belastung unserer Mitarbeiter ist hoch in dieser Krise – wir sorgen dafür, dass jeder weltweit einen Ansprechpartner und Seelsorge hat.
  • Sorge bereiten uns die Reisebeschränkungen und Quarantänezeiten. Das fordert maximale Flexibilität von uns und unseren Missionaren.
  • Wir halten uns an alle rechtlichen Vorgaben in Bezug auf Corona in Deutschland wie den Einsatzländern. Wir aktualisieren ständig unsere Informationen und handeln entsprechend.

Heimatzentrale Buchenauerhof und Missionare im Reisedienst

DMG-Heimatzentrale Buchenauerhof
DMG-Heimatzentrale Buchenauerhof
  • Verschiedene Veranstaltungen, Events und Seminare in unserer Zentrale Buchenauerhof bis in den Mai hinein sind bereits abgesagt.
  • Gleichzeitig beschränken wir die Dienstreisen von Mitarbeitern und Missionaren und die Gemeindekontakte aufs absolute Minimum.
  • Nach Vorgaben der Landesregierung verschieben wir unseren großen DMG-Erlebnistag (bisher geplant 17.05.20) auf den: 25. April 2021.

Wie Sie helfen können

Durch die Krise kommen hohe Kosten auf die DMG zu:

Besonders Flugkosten für die Rückholung von Mitarbeitern im kurzen Auslandseinsatz nach Deutschland und einzelner Langzeit-Missionare, die wir in sicherere Gebiete verlegen. Ticketpreise sind höher wie sonst, weil es kaum Auswahl an Flügen gibt. Im Heimatbüro muss spontan in Technik investiert werden, damit mehr Mitarbeiter zu Hause arbeiten können. Unser Gästebetrieb steht still, was Ausfallkosten verursacht. Und wir rechnen damit, dass Mitarbeiter erkranken; für deren Lohnfortzahlung. Wir bitten um Spenden, Projekt:

P08 Corona-Sonderkosten

Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Missionar auf

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung im Gebet. Sie sind Freunde unserer Missionare und Mitarbeiter, nehmen Sie Kontakt auf: Fragen Sie Ihren Missionar jetzt, wie es ihr/ihm geht? Teilen Sie Ihre Sorgen mit dem Missionar und bringen Sie die Lage der Welt gemeinsam betend vor Jesus. Aus der Kraft des Geistes Gottes können wir gemeinsam besonnen und verantwortungsbewusst weitergehen.

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