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Nach 25 Jahren haben Bernhard und Elke Grupp ihren Dienst unter dem Volk der Canela in die Hände der Canela-Christen übergeben. Hier berichten sie dir von ihrem Abschied aus Brasilien:
Einweihung des Kirchengebäudes im kleinen Canela-Dorf (Juni, 2025)
Wir feierten zwei wunderbare Abschiedsgottesdienste im „kleinen“ und im „großen“ Dorf. Die Herzen waren erfüllt von Dankbarkeit, dass die Canelas zum Glauben gekommen und die beiden Gemeinden entstanden sind. Die Canelas sind ein indigenes Volk im Nordosten Brasiliens, im Bundesstaat Maranhão. Wir freuten uns auch darüber, dass brasilianische Christen aus der 120 km entfernten Stadt Barra do Corda gekommen waren. Mit dieser Gemeinde und drei weiteren konnten wir im Lauf der Jahre gute Beziehungen zu den Canelas aufbauen.
Beim Abschied mischten sich in die Freude dennoch Wehmut und die bange Frage, wie es ohne uns weitergehen wird.
Die Canelas sind ein indigenes Volk im Nordosten Brasiliens, im Bundesstaat Maranhão.
Vor über 13 Jahren begannen wir, das neu gegründete „kleine“ Dorf zu besuchen. Ich durfte dann in der Hängematte des Häuptlings übernachten. Sein Leben war damals sehr durcheinander. Nun füllt Jesus sein Herz und Denken aus. Seitdem feierten wir alle zwei Wochen vor der Hütte des Vizehäuptlings Gottesdienst. Am nächsten Morgen versammelten wir die Kinder. Die 40 Kinder kamen immer mit Freude angerannt! Ein junger Mann aus der Gemeinde wäre fast an Drogen gestorben. Er fand Jesus, den Einzigen, der ihn da rausholen konnte. Es ermutigt uns zu sehen, wie Jesus seine Gemeinde baut! Auch die Frau des Vizehäuptlings ist dankbar. Früher trank ihr Mann viel. Sie hörte immer die Hörbibel, die wir in ihrer Sprache erstellt hatten. Eines Tages drangen die Worte Jesu auch an sein Herz. Mit Hingabe versammelt er jetzt die Gemeinde.
Kinder im Canela-Dorf hören von Jesus
Festessen zum Abschied
Schau, Pastor Bernardo!
Im großen Dorf fehlt noch ein „Elternpaar“ für die Canela-Christen. Die Gemeindeleiter sind um die 30 Jahre alt. Im kleinen Dorf ist der Gemeindeleiter dagegen schon über 50 Jahre alt und selbst Vater und Großvater. Er verkörpert für viele die Vaterrolle. Doch auch dort sind sie sehr froh, dass die brasilianischen Gemeinden nun öfter nach ihnen sehen. Diese Besuche tun gut. Als die Gemeinde aus Barra do Corda vor Kurzem von einem Besuch zurückkam, schickten die Leiter uns sofort ein Video: „Schau, Pastor Bernardo, so toll war der Einsatz. So viele waren da!“ Die Freude war damit bei allen komplett: bei den Canelas, der Gemeinde in Barra do Corda, bei uns und bei allen, denen wir bei Vorträgen in Deutschland den Videoclip zeigen. Familie Gottes – weltweit!
Den Canelas tut es gut zu wissen, dass wir, unsere aussendende Gemeinde und viele andere Gemeinden in Deutschland für sie beten. Im Reisedienst erleben wir in Deutschland, wo viele Gemeinden schrumpfen und zusammengelegt werden, große Freude über das Wirken Gottes unter den Canelas und in Brasilien: Jesu Reich breitet sich aus! Die Familie Gottes wird größer! Sie sind fasziniert, wenn sie Bilder der vier brasilianischen Gemeinden sehen, die uns tatkräftig in der Canela-Missionsarbeit zur Seite standen. Sie hatten uns zum Abschied zu einem großen und superleckeren Gemeindeessen eingeladen. Da erlebten wir noch einmal stark, wie Jesus seine Zusage verwirklicht hat (vgl. Mt 19,29): Vor 25 Jahren verließen wir unsere „Familie“ in Deutschland, doch in Brasilien wurde uns eine große Familie geschenkt. Und diese stellt sich mit vollem Einsatz hinter die Missionsarbeit unter den Canelas.
Eine Familie – Bernhard, Elke und ihre Kinder werden auch weiterhin mit der Canela-Gemeinde verbunden bleiben
Bernhard Grupp – jetzt als Religionslehrer in Deutschland im Einsatz
Seit Januar 2026 ist unser Missionsdienst mit DMG zu Ende. Doch die Verbundenheit als Familie Gottes bleibt: mit den Canelas und den brasilianischen Gemeinden, die wir im August besuchen werden, mit unseren lieben Missionsfreunden und der DMG, mit unserer aussendenden Gemeinde und allen Unterstützern.
In Deutschland bin ich (Bernhard) jetzt als Religionslehrer im Einsatz. Ich freue mich zu sehen, wie offen Kinder und Jugendliche für Jesus sind. Bete doch mit uns, dass noch viele Teil seiner Familie werden und manche später als Missionare hinausgehen, damit Jesus überall bekannt wird!
UND DU?
Für welche Menschen und Kulturen schlägt dein Herz? Fragst du dich, was für dich dran ist und ob dein Weg in die weltweite Mission führt?
Gott möchte dich gebrauchen!
Gerne kommen wir mit dir ins Gespräch, zum Beispiel bei unseren Infotagen auf dem Buchenauerhof:
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