Schreib mal wieder ...

04.04.2014 12:28

Von Theo Volland (DMG-Redakteur)

Komisch, wenn man übers Schreiben schreiben soll. Man ist irritiert, kommt sich vor, als sei man Diogenes, der aus seinem Fass klettert und mit angezündeter Laterne den Sonnenschein suchen geht. Als wollte man über das Reden reden, über das Nachdenken nachdenken. Irgendwie ergibt das keinen Sinn. Also kann es nur Unsinn sein. Denkt man. Aber manchmal muss man länger nachdenken. Dann entdeckt man Zusammenhänge: zwischen Schreiben, Reden und Nachdenken. Es ist ein tief in unserer Volksseele verwurzelter Aberglaube, dass Schreiben mit dem Schreiben anfängt. Bevor ich nur einen einzigen Satz zu Papier bringen kann, muss ich zumindest mit mir selber reden. Ich denke nach und formuliere, was mir einfällt ...

(Gerd Rumler, ehem. Redakteur bei Neues Leben)

Schreiben ist erlernbar – darin sind sich Redakteure, Autoren und Texter aller Art einig
Schreib mal wieder :)

Schreiben ist erlernbar. Darin sind sich Redakteure, Autoren und Texter aller Art einig. Vieles ist keine Frage der Begabung, sondern der Übung. Ein Lehrling der schreibenden Zunft sollte zuerst einmal eine dicke Portion Neugier mitbringen, dazu etwas Intellekt und Beobachtungsgabe, für Details wie fürs Ganze. Gerne erzählen sollte er ebenfalls. Schließlich bringt er mit jedem Text ja gedachte Worte zu Papier. Den meisten fehlt nicht viel zum guten Schreiben. Nur etwas Handwerkszeug: sprachliche Hobel, grammatikalische Bohrer, stilistische Schraubenschlüssel und das Wissen, wie man die Synonym- und Ideen-Akkus wieder auflädt. Wie überwinde ich meine Angst vor dem leeren Blatt Papier? Vor dem ersten Satz, der oft nicht gelingen will? Was tun, damit meine Leser auch nach der dritten Zeile noch weiterlesen? Welche Worte wähle ich, auf welche Formulierungen verzichte ich besser? Wie sieht ein optimaler Satzbau aus? Gibt es Regeln für einen Zeitungsartikel, für kleinere Rundschreiben oder eine sprachlich gute Predigt? Die Werkzeugkiste lässt sich füllen. Hier dazu einige ...

Tipps für redaktionelles Arbeiten

    • Vor dem Schreiben: ...solltest du nachdenken und beobachten, hören, fühlen und sehen. Wer ein Bild beschreiben will, muss es zuerst betrachtet haben. Das klingt banal. Aber oft sind Texte deshalb nicht gut, weil ihr Autor nicht wahrgenommen hat, was wirklich um ihn her passiert ist. Wer einem Publikum in Europa von einem Besuch im Beduinendorf erzählen will, muss auch beschreiben, wie das Essen geschmeckt hat, die Zelte eingerichtet sind, wie die Menschen gekleidet waren, ihr Charakter ist und welche Bedürfnisse sie haben. Details, kurz und treffend geschildert, machen deinen Text lesenswert. Nachdenken ist wichtig: Wer auf seine Tastatur eintippelt, ohne vorher zu wissen, was er/sie eigentlich schreiben möchte, kommt selten zu einem guten Ergebnis. Die Hauptbotschaft, die du deinem Leser vermitteln möchtest, sollte feststehen, bevor du den ersten Buchstaben schreibst. Dann kann es losgehen...
    • Das Interessanteste und Wichtigste an den Anfang: Diese Regel gilt für nahezu jede Textart und für fast jede journalistische Form (Ausnahmen bilden Reportage, Glosse, Vortrag und Predigt – doch auch sie sollten einen spannenden Einstieg haben). Grundsätzlich gilt nämlich: Die ersten Sätze müssen die Neugier des Lesers oder Zuhörers wecken. Du willst ihn doch motivieren, deinen Artikel zu lesen. Zudem sollten die ersten Sätze möglichst alle W-Fragen beantworten (wer, was, wann, wo, wie, warum – und eventuell welche Informationsquelle, mit welchen Auswirkungen?). Leider wird an Schulen, Universitäten und theologischen Ausbildungsstätten oft das Gegenteil gelehrt: Dass man Texte mit einer langatmigen Einleitung beginnt, um gegen Ende aufs Eigentliche zu kommen. Das ist journalistisch falsch. Der Anfang muss so interessant wie möglich sein, damit dein Beitrag überhaupt gelesen wird. Zudem muss dein Leser in den ersten Sätzen alle wichtigen Informationen erhalten. So versteht er deinen Text selbst dann, wenn er nur die ersten drei Zeilen liest. Zudem kürzen die Redakteure Texte normalerweise von hinten her. Steht deine wichtigste Botschaft erst am Ende, riskierst du, dass sie gestrichen wird.
    • Verwende kurze Sätze und einen einfachen Satzbau: Komplizierte Satzkonstruktionen erwecken zwar bei manchen Leuten den Eindruck von Bildung. Sie sind aber kaum geeignet, Inhalte so zu vermitteln, dass JEDER sie versteht. Allgemeine Verständlichkeit ist jedoch Ziel jedes redaktionellen Artikels. Vom Akademiker bis zum Bauarbeiter, vom Jugendlichen bis zum Rentner – jeder soll deine Botschaft verstehen. Deshalb darf dein Satzbau die Leser nicht durch Überlänge abschrecken. Auch nicht durch zu viele Nebensätze und Einschübe, Ecken und Kurven im Denken. Begib dich mit deinem schriftlichen Gedankengang nicht auf Nebenwege und Abstellgleise. Schreibe geradeaus, entlang deines roten Fadens. Löse Nebensätze in Hauptsätze auf. Stelle Einschübe ans Ende eines Satzes oder mache einen eigenen Satz daraus. Halte dich an das Gesetz aus dem Hörfunk: Sätze mit mehr als 14 Worten sind nicht verständlich! Formuliere kurz und prägnant. Dein Text sollte nur sehr wenige längere Sätze beinhalten.
    • Stil ist wieder gefragt: Stilistisch schön ist, wenn man Sätze mit unterschiedlicher Länge aneinander reiht. Etwa so; kurz kurz lang kurz lang kurz. Wie eine Perlenkette mit unterschiedlichen Perlen. Texte mit solchen Sätzen lesen sich meist locker und leicht. Wer einförmig nur lange Satzkonstrukte baut, ermüdet seine Leser. Dagegen wirkt das Stakkato von zehn ultrakurzen Sätzen hintereinander extrem aufdringlich, wie aus dem Maschinengewehr abgefeuert. Abwechslung ist besser.
    • Auf die Verben kommt es an: Verwende einfache, aussagekräftige Verben – und wenige sorgfältig ausgewählte, genau treffende Adjektive. Beschreibe wirklich, was du erlebt hast. Der folgende Satz kommt zu flach daher: „Am Ende des Gottesdienstes kam Herr X nach vorne und sagte ...“ Viel besser ist: „Nach der Predigt schleppte sich der junge X ans Mikrofon. Weinend gestand er ein, dass...“ Dein Leser möchte wirklich hören, was passiert ist. Beschreibe nicht nur Fakten, sondern auch Stimmungen, Gerüche, die Umgebung, Menschen, Natur und das Essen. Beweise deinem Leser, dass du wirklich dabei warst. Beobachte genau – und schildere Details. Nicht ausschweifend, sondern treffend. Ein gutes Beispiel aus Burkina Faso: „Wasser aus dem Brunnen ziehen, mit Besuchern plaudern. Hirse zu feinem Mehl zerstampfen, Ziegen tränken. Die Gebote und Verbote des Islam befolgen. Dies und vieles mehr bestimmt Anatas Alltag. Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Anata ist ein fleißiges Fulani-Mädchen, ihr Vater ist stolz auf sie...“ So ein bildhafter Text weckt Neugier. Er ist auch vom Satzbau her perfekt. Wer so schreibt, weckt Bilder vor dem inneren Auge des Betrachters. Darauf kommt es an.
    • Einsilbig ist besser: Der Sprachprofi Prof. Wolf Schneider verlangte 2014 von der Kirche, nicht weiter so vielsilbig und blass zu reden. „Sprecht wie Martin Luther“, forderte er. Luther hat in seiner Bibel vor allem bildhafte, ein- und zweisilbige Worte gebraucht: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Manchmal noch drei- und viersilbige Worte. Aber er verwendete nur ganz selten „Mehrsilber“. Schneider wünscht sich von uns, dass wir wie Luther auf vielsilbige Begriffe wie „Herausforderung“ oder „emotionale Gegebenheit“ verzichten und lieber wieder vom „Problem“ und von der „Liebe“ reden, damit wir verstanden werden.
    • Vermeide Fach- und Fremdwörter: Auch für nahezu jedes Fremdwort gibt es einen guten, passenden deutschen Ausdruck. Anstelle von „College“ schreibe „Hochschule“. Gott ist nicht „omnipräsent“, sondern „allgegenwärtig“. Ein Mensch sollte nicht als „subtil“ beschrieben werden, er ist eher „zart“ und „feinsinnig“. Etwas passiert auch nicht „sukzessive“, sondern „allmählich“ oder „nach und nach“. Lassen sich Fremdwörter nicht vermeiden, solltest du sie deinen Lesern erklären. Für Kirchen und Gemeinden gilt hier besonders die ...
    • Vorsicht vor der „Sprache Kanaans“: Damit ist die altertümelnde Sprache gemeint, die sich in christlichen Kreisen leider hartnäckig hält. Sie hat etwas Nostalgisches, mancher engagierte Christ fühlt sich zu Hause in ihr. Doch mit dieser Sondersprache versucht man sich (bewusst oder unbewusst) von anderen Menschen abzugrenzen. Das ist nicht gut und führt oft zu Missverständnissen. Kirchenferne verstehen viele Begriffe nicht oder falsch, die Christen in den Gemeinden ganz selbstverständlich über die Lippen kommen. Willst du, dass deine Texte verstanden werden? Dann musst du auf jede Art von Sondersprache verzichten! Beispiele aus dem Kirchendeutsch sind: Anliegen, Majestät, Kreatur, Jünger, Nachfolger, Knechtschaft, Zucht, Waffenrüstung, Gesicht, Vision, Endzeit, durchsäuern, auskaufen, Tag der Gemeinschaft, Königsherrschaft Jesu, absagen, abirren, ablegen, ab..., ab..., ab..., Seelsorge, Beichte, Sünde usw. Wo sich ein solches Wort nicht vermeiden lässt, solltest du es deutlich erklären. Beispiel: „In der Bibel steht, dass jeder Mensch Sünder ist. Sünde heißt in diesem Zusammenhang, dass der Mensch getrennt ist von Gott.“
    • Übersetzer schludern oft: Falsche Übersetzungen, meist aus dem Englischen, zertrümmern unser Sprachgefühl. Wer die „Bush-Administration“ nicht als Regierung bezeichnet, degradiert sie zur „Verwaltung“. Selbst wer wirklich die „Verwaltung“ einer Organisation meint, sollte nicht „Administration“ schreiben, denn das deutsche Wort trifft besser. „Network“ ist in Deutsch kein „Netzwerk“. Mit dem guten, engmaschigen „Netz“ fängst du größere Fische. Grundsätzlich gibt es für jedes englische Wort ein gutes (meist besseres) deutsches Gegenüber. Lass nicht zu, dass Kauderwelsch aus Nordamerika deine natürlich gewachsene Muttersprache verdrängt. Wir haben eine reiche Sprache. Es lohnt sich, sie kreativ einzusetzen.
    • Keine Abkürzungen: Ein „roter Laster“ klingt viel brummiger als der dämliche, alte „LKW“, der irgendwann in brauner Vorzeit auf dem Schreibtisch eines Nazibeamten das Licht der Welt erblickte – kein guter Kreißsaal für Sprache. Abkürzungen führen zu Verwirrung, wenn sie nicht erklärt werden. Bitte schreibe wenigstens bei der ersten Nennung ein später abgekürztes Wort aus. Nenne die Dinge beim Namen.
    • Passiv drückt Leiden aus: Es ist in der deutschen Grammatik die „Leideform“. Ein Beispiel für den richtigen Gebrauch: „Der Junge wurde bei einem Unfall schwer verletzt.“ Falsch: „Der Gewinner des ersten Preises wurde auf die Bühne gebeten“ (der leidet nicht!). Beinahe jede Aussage lässt sich aktiv ausdrücken, beispielsweise so: „Die Preisrichter baten den Gewinner auf die Bühne.“ Aktivsätze klingen aktiver. Wer passiv formuliert, will in seinem Text nicht vorkommen. Etwa ein Pastor: „Aus einem kleinen Anfang wurde eine große Gemeinde, es ließen sich viele taufen!“ Welch großes Leid, welch schlimme Entwicklung. Besser wäre: „Ich freue mich, dass unsere Gemeinde wächst. Wir haben kürzlich 14 junge Leute getauft.“
    • Vorsicht vor Substantivierung: Verwende Verben als Verben, nicht als Substantive. Negativbeispiel: „Die Verbreitung von Malaria nimmt zu!“ (Verbreitung = substantiviert). Besser wäre: „Malaria verbreitet sich rasend!“ Die Substantivierung führt automatisch ins gefürchtete Beamtendeutsch (leider stark in Mode): „Die Ausrichtung der Umleitungsstrecke ist nicht ohne die Hervorhebung der Beschilderung durch besondere Maßnahmen der Kennzeichnung durchführbar“ (das heißt auf Deutsch schlicht: „Eine Umleitung muss deutlich als solche gekennzeichnet sein“). Oder aus einem Gemeindebrief: „Als besonderes Gebetsanliegen möchte ich die Durchführung der Baumaßnahmen an unserem neuen Gemeindehaus, die Verlegung der Wasserrohrleitungen und den Ausbau der Heizungsanlage nennen.“ Besser: „Bitte betet für unseren Neubau; heute arbeiten wir an der Heizung und verlegen Rohre.“
    • Streiche verzerrende und unkonkrete Worte: Schreibe nicht „man“. Und verwende keine Wischwaschbegriffe wie „Bereich“, „Region“ und „Feld“. Nimm klare Worte, die treffen, was du sagen willst: Anstelle von „man“ einfach „wir“, „ich“ und „sie“. Statt „der hauswirtschaftliche Bereich“ einfach „die Küche“. Worte, die verwässern, höhlen den Inhalt aus, der beim Leser ankommen soll, und verhindern, dass du verstanden wirst.
    • Vermeide Doppelungen, wo sie nicht zwingend sind: Der „weiße Schimmel“ und die „gelbe Sonne“ brauchen keine Farbe. Der wiederholte Gebrauch von Allerweltswörtern wie „nun“, „auch“, „häufig“, „oft“, „viel“ und der Ottonormal-Verben „haben“, „sagen“, „machen“ und „wollen“ langweilt. Sie sind Staudämme im Wortfluss und behindern lebendiges Sprudeln. Andere Doppelungen müssen manchmal sein. Da, wo wirklich ein und dasselbe gemeint ist und nicht irgendwas Ähnliches. Es gibt Ausdrücke ohne treffenden Ersatz. Banausen unter den Fernsehreportern haben auf der verzweifelten Suche nach einem Synonym für das österreichische Bundeskanzleramt den Begriff „Ballhausplatz“ geprägt, weil es in Wien an diesem Platz liegt. Seither entstehen Satzkonstruktionen wie: „Der Ballhausplatz fordert Mautgebühren für österreichische Autobahnen.“ – Wie bitte? Genauso schlimm war, als einer von 20.000 Leimenern zu „dem Leimener“ gemacht wurde, obwohl Boris Becker schon jahrelang in Florida lebt und nicht mehr in Leimen. Gerade hast du eine dreifache Nennung des Wortes „Leimen“ gelesen, die niemand auf den Wecker fällt – im Gegensatz zu der wahnsinns Ersatzkonstruktion „die Stadt bei Heidelberg“. Stell dir nur mal vor, dass der Ballhausplatz dem Leimener in der Stadt nahe Heidelberg einen Orden verleihen könnte :-)  Solche katastrophalen Sätze finden sich in jeder Tagesschau. Wenn du Boris Becker meinst, dann schreibe ruhig dreimal hintereinander Boris Becker. Hauptsache, dein Leser versteht, was du meinst.
    • Vornamen / Titel / Berufsbezeichnungen: Vornamen gehören zur Person. Du solltest den vollen Namen eines Menschen zumindest erwähnen, wo er/sie das erste Mal die Bühne deines Textes betritt. Titel dagegen sind in Zeitungsartikeln unerwünscht: „Dr. Dr. Dr. h.c. Klaus Müller“ wäre in der Tageszeitung schlicht „Klaus Müller“. Anders ist das bei Berufsbezeichnungen: „Pastor Klaus Müller“ heißt auch in der Zeitung so, wobei er sogar auf einer Stufe steht mit „Bundeskanzlerin Angela Merkel“. In Zeitungen geht es nicht um Rang, sondern um Information. Deshalb lass das „Herr“ vor Namen weg. Nicht „Herr Pfarrer Meier“, sondern „Pfarrer Ernst Meier“. Wird eine Frau das erste Mal genannt, bitte mit vollem Namen. Gegebenenfalls mit Berufsbezeichnung. Also „Pfarrerin Angelika Kaiser“. Ab der zweiten Nennung heißt sie jedoch: „Frau Kaiser sagte, dass ...“ Es sei denn, der Autor findet einen Ersatzbegriff, mit dem er sie umschreiben kann. Beispielsweise: „..., berichtete die Theologin.“
    • Lies dir deinen Text nochmal laut vor: Die vielleicht wichtigste Regel in dieser Liste. Beim lauten Lesen hörst du, wo der Pfad, auf den du deine Leser lockst, holprig und zugewachsen ist – inhaltlich wie sprachlich. Du hörst es krachen im Wortgebälk, wenn Gestelztes, Gespreiztes und Breitbeiniges deine Sätze am Laufen hindert. Auf dem Papier entdeckst du Rechtschreibfehler besser als am Bildschirm. Lies laut – es hilft.
    • Eine Überschrift weckt Interesse: Ist sie langweilig, hat sie ihren Sinn verfehlt. Zudem sollte sie einen wesentlichen Aspekt aus dem Inhalt deines Textes wiedergeben. Die Interpunktion beachten: Am Ende einer Überschriften steht generell kein Punkt. Auch Fragezeichen eher selten. Bei mehrzeiligen Überschriften dürfen keine Worte getrennt werden. Kleinere Zwischenüberschriften über einzelnen Absätzen sorgen für eine lockere Gliederung deines Textes, damit er leichter lesbar ist.
    • Verwende Illustrationen: Bilder, Fotos und Grafiken lockern auf und sind für den Leser eine wichtige Abwechslung. Studien belegen, dass Zeitungsleser unbewusst anhand von Fotos und grafischen Elementen entscheiden, welche Artikel sie lesen. Vermeide deshalb Bleiwüsten (Texte, die weder durch Zwischenüberschriften, noch durch Fotos aufgelockert sind). Ein gutes Bild sagt mehr als viele Worte. Aber bitte das Copyright der Fotos, Bilder aller Art und Landkarten beachten. Nicht einfach Material aus dem Internet klauen, sondern Selbstfotografiertes und -gemaltes verwenden. Es gibt im Web teilweise kostenloses Material. Aber man sollte bei jedem einzelnen Element beachten, was der Besitzer, Künstler oder Autor vom Nutzer seines Materials erwartet. Bitte diese Vorgaben konsequent einhalten (wo nötig für Nutzungsrechte bezahlen, bzw. den Namen des Fotografen, Komponisten etc. unter dem Bild nennen.
Theo Volland, DMG-Redakteur
Theo Volland

Und nun:

Viel Spaß beim Schreiben!

Theo Volland,
DMG-Redakteur

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