Warum Menschen Jesus als einzigartig erleben

11.04.2014 09:21
Simon Gruber erzählt Menschen in Uganda von Jesus
Simon Gruber erzählt Menschen in Uganda von Jesus

Am Anfang war das ewige Wort Gottes: Christus. Immer war er bei Gott und ihm in allem gleich. Durch ihn wurde alles geschaffen. Nichts ist ohne ihn geworden. Von ihm kommt alles Leben, und sein Leben ist das Licht für alle Menschen.

So lauten die ersten Worte des Johannes-Evangeliums. Der Evangelist Johannes, ein Freund und Schüler von Jesus, macht damit deutlich, wie einzigartig Jesus Christus ist. Niemand und nichts kann auch nur ansatzweise mit Jesus verglichen werden. Heute teilen hunderte Millionen Menschen weltweit diese Überzeugung. Was macht Christen so sicher, dass Jesus ganz besonders ist? Was macht ihn so besonders, unvergleichbar mit den Gründern anderer Religionen? Eine biblische Antwort finden wir in Kolosser 1,15ff:

 

 

Christus ist das Ebenbild Gottes,
er war als Erster vor Beginn der Schöpfung da.

 

 

Paulus betont, dass Jesus Gottes Wesen für uns erlebbar macht. Die Worte und Taten von Jesus sind nicht die eines Menschen, sondern von Gott in Menschengestalt.

Jesus trifft mitten ins Herz

Die Botschaft von Jesus Christus kommt kulturübergreifend an
Eine Botschaft für alle Völker

Jesus, wie er uns in den Evangelien begegnet, unterscheidet sich fundamental von Größen der Geschichte wie Buddha und L. Ron Hubbard (Gründer der Sekte Scientology). Jesus lag nichts an Ehre, Geld, Macht und vielen Anhängern. Er lebte als Diener, wie es niemandem zuvor und seither je wieder gelungen ist. Selbst Mahatma Gandhi wollte von Jesus lernen. Die Worte von Jesus treffen auf einzigartige Weise in Herzen und Situationen. Das erkennen auch Bibelleser an, die selbst nicht an Jesus glauben. Rajan, eine fromme Hindufrau, war krank. Sie hatte Lähmungen am ganzen Körper – und ihre Götter hatten ihr trotz aller Opfer nicht geholfen. Eines Tages kam eine Freundin und erzählte ihr von Jesus. Rajan spürte sofort, dass Jesus anders war als ihre Götter. Am Ende ihrer Kraft, warf sie ihre Götterfiguren ins Meer – Hunderte wertvolle goldene und silberne Statuen. Durch Gebete und Gespräche erlebte Rajan, wie Jesus hilft. Heute erzählt sie Hindus begeistert davon. Ihre ganze Familie kam zum Glauben.

In Jesus begegnet uns der Schöpfer

Vor Beginn der Schöpfung war Jesus da, schreibt Johannes. Durch ihn ist alles erschaffen, was im Himmel und auf der Erde ist. Für den Apostel stand fest: Jesus ist der Schöpfer der Welt und aller Menschen. Christus macht überhaupt erst möglich, dass wir leben. Deshalb hat er ein universales Anrecht auf jeden Menschen auf der Erde. Wenn Jesus uns geschaffen hat, dann ist es nicht in Ordnung, dass ganze Völker noch keine Chance haben, ihn kennenzulernen!

Dann schmerzt es, dass Menschen sich von Jesus – ihrem liebenden Schöpfer – abwenden, sich selbstgemachten Göttern zu Füßen werfen und an lebenszerstörende Mächte ausliefern. Mehr noch, Christus verspricht, dass er unser Schuldproblem löst: Er hat für alle menschliche Schuld am Kreuz bezahlt – ein für allemal. Wer sein Leben Jesus anvertraut, weiß mit Sicherheit: Mir ist vergeben – für alle Ewigkeit!

Jesus handelt heute ...

„Weil er in allen Dingen der Erste ist, war er auch der Erste, der von den Toten zu neuem Leben auferstand“ (Kol 1,18). Jesus ist der einzige, der den Tod besiegt hat. Die Bibel berichtet, dass Hunderte Menschen den auferstandenen Jesus gesehen haben, bevor ihn Gott wieder zu sich in den Himmel geholt hat.

In Jesus Christus begegnet uns der Schöpfer
In Jesus Christus begegnet uns der Schöpfer

Dass Jesus lebt und heute im Alltag handelt, unterscheidet ihn grundsätzlich von den Gründern der Weltreligionen. Eine Missionarin aus Papua-Neuguinea erzählt darüber: „Es war Regenzeit. Nicht einfach nur Regen, nein, Wolkenbrüche, Wassergüsse, durch die innerhalb von Sekunden alles nass ist, schlammig, matschig. Unser Sohn läuft gerne barfuss, aber unsere Tochter (12) bevorzugt Schuhe, wenn die Erde aufgeweicht ist. Nun kann man hier nicht einfach in den Laden gehen, um Gummistiefel zu kaufen. Was tun? Klar: zu Jesus beten! Kurz darauf kam ‚zufällig’ eine Bekannte vorbei, die Gummistiefel ausrangieren wollte. Ob wir Interesse hätten!? Die Stiefel haben unserer Tochter genau gepasst. Es erstaunt mich, wie Jesus Gebet erhört.“

 

 

Alles im Himmel und auf der Erde sollte durch Christus mit Gott wieder versöhnt werden, alles hat Frieden gefunden, als er am Kreuz sein Blut vergoss.

 

(Die Bibel, Kolosser 1,20)

 

Jesus besiegt Krankheit und Tod

Jesus hat am Kreuz die Schöpfung mit Gott versöhnt! Er hat die Kluft überwunden, die uns Menschen so schmerzhaft von Gott trennt. Nur in Christus gibt es die Erlösung geschenkt, keine Religion trägt diese Hoffnung in sich. Jesus hat den Tod endgültig besiegt – und damit auch Krankheit, Schmerz und Leid. Wer ihm glaubt, erhält ewiges Leben (Joh 3,16) – einzigartig!
Jesus hat am Kreuz die Schöpfung mit Gott versöhnt
Jesus hat am Kreuz die Schöpfung mit Gott versöhnt

Jesus überzeugt – weltweit

Menschen anderer Kulturen in aller Welt erkennen das. Aus Zentralasien berichtet einer unserer Mitarbeiter von einer Wahrsagerin: „Negina hatte Todesangst vor ihren Geistern und litt an einer eigenartigen Krankheit. ‚Wie gerne würde ich mit der Wahrsagerei aufhören’, sagte sie, ‚aber die Geister drohen, mich umzubringen. Und die Wahrsagerei ist unser einziges Einkommen’. Wir erzählten ihr von Jesus und schenkten ihr ein christliches Buch. Eines Tages war Negina sicher: ‚Jesus kann mir helfen.’ Sie vertraute ihm ihr Leben an, verbrannte ihre Zauberbücher und erzählte später: ‚Lange habe ich nicht mehr so gut geschlafen.’ Wir staunen über die Veränderungen in ihrem Leben.“

Ein Mädchen in Äthiopien ...

Ein 13-jähriges Mädchen entscheidet sich für Jesus
Afrika begeistert für Jesus

Hayat, ein 13-jähriges Mädchen, stammt aus einer islamischen Familie in Äthiopien. Ihr Bruder Rafik machte sie auf Jesus aufmerksam. Was er erzählte, wühlte Hayat auf. „Ist das wahr?“ beschwörte sie ihn. Sie beschloss, Christus zu folgen. Eines Tages ertappte ihr Vater sie beim Bibellesen. Wütend zertrat er das Buch und befahl ihr, sich von diesem „Irrsinn“ zu lösen. Vor die Entscheidung gestellt, ob sie ihre Familie oder Jesus wolle, bekannte sich das Mädchen ohne Zögern zu Jesus. Jahre sind seither vergangen. Hayat folgt weiterhin Jesus nach. Ihre leiblichen Eltern haben sie für tot erklärt, doch die junge Frau weiß, dass Jesus bei ihr ist und sie liebt.

Theo Volland, DMG-Redakteur
Theo Volland

Mit Jesus leben und den Menschen hier und weltweit von ihm weitersagen lohnt sich! Wir tun das nicht für uns selbst. Auch nicht alleine. Jesus steht uns bei. Unsere Missionare tragen heute seine einzigartige Botschaft in die Welt hinaus. Und wie Hayat entscheiden sich zahllose Menschen aus allen Religionen und Kulturen für Jesus. Sie erkennen, dass er ihr Schöpfer ist und ihm ihr Leben gehört. Sie bekennen, dass Jesus lebt und Gebet beantwortet. Aber vor allem, dass Jesus einzigartig ist! Möchten Sie mithelfen, dass diese wundervolle Botschaft Menschen in aller Welt erreicht? 

Theo Volland,
DMG-Redakteur

 

 

Zurück