Menschen brauchen Jesus

06.04.2014 09:35
Es ist wichtig, die Botschaft von Jesus Christus weiterzusagen
Es ist wichtig, die Botschaft von Jesus weiterzusagen

Die Welt im Wandel – der Auftrag bleibt ...

Menschen brauchen Jesus, das ist die Botschaft des Evangeliums. Sie brauchen Jesus, damit ihr Leben hier und heute gelingt – und unsere moderne Zeit zeigt auf erschütternde Weise, zu was von Gott entfremdete Menschen fähig sind. Vor allem brauchen sie Vergebung ihrer persönlichen Schuld, um ewiges Leben in der Gemeinschaft mit Gott zu erhalten.

Vor 2.000 Jahren bekannte der Apostel Petrus vor dem Hohen Rat der Juden: „Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie“ (Apg. 4,12). Das gilt auch heute noch – für junge und alte Menschen, religiöse und gottlose, wohlsituierte und für die am Rande der Gesellschaft, so bekennen es Christen.

Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie. (Apg. 4,12)

Jeder Mensch braucht Jesus – mehr noch: Durch das Sterben von Jesus am Kreuz hat der allmächtige Gott uns Menschen, die wir als Rebellen unser Leben zerstört haben, mit sich selbst versöhnt. Gott bietet das Geschenk des ewigen Lebens frei an. Diese Nachricht ist so unvorstellbar, dass es vielen Menschen schwerfällt, ihr Glauben zu schenken. Darum bedarf es einer engagierten, überzeugenden Einladung, die von der ganzen Person des Botschafters gedeckt ist (Lk 14,23). Nur so kommt das Evangelium in die Herzen der Menschen und wird als glaubwürdige, gute Nachricht erfahren, als lebenverändernde Kraft. Wie ein Gesprächspartner auf diese Einladung reagiert, ist jedem freigestellt. Da darf es weder Druck noch Überredung geben. 

Menschen leben in ganz verschiedenen Lebensphasen, Situationen und Kulturen und benötigen deshalb ganz unterschiedliche Ausdrucksformen, um die Botschaft klar, relevant und lebensnah zu begreifen (1Kor 9,20ff; Phil 1,18). Darum sind unterschiedliche Stile und Ausdrucksformen erforderlich, damit die einzigartige Botschaft klar verstanden wird. Dafür hat uns Gott mit so viel Phantasie, Gaben und Beziehungen beschenkt.

Menschen leben in ganz verschiedenen Lebensphasen, Situationen und Kulturen und benötigen deshalb ganz unterschiedliche Ausdrucksformen, um die Botschaft klar, relevant und lebensnah zu begreifen (1. Kor. 9,20 ff; Phil. 1,18). Darum sind unterschiedliche Stile und Ausdrucksformen erforderlich, damit die einzigartige Botschaft klar verstanden wird. Dafür hat uns Gott mit so viel Phantasie, Gaben und Beziehungen beschenkt.

In unserer postmodernen Zeit sind viele Menschen misstrauisch gegenüber einfachen Botschaften. Allzu oft sind sie leeren Versprechungen aufgesessen. Die modernen Medien täuschen uns durch Computeranimation und Bildbearbeitung. Wir können uns nicht mehr auf unsere Sinne und unseren Verstand verlassen. Und doch suchen Menschen nach Hoffnung, Zuverlässigkeit und einem Ziel im persönlichen Leben. Darum muss die christliche Botschaft heute praktisch erlebbar sein – und genau das ist das Evangelium: „… was wir mit eigenen Augen gesehen … und betastet haben mit unseren Händen, … davon reden wir … und verkünden euch das unvergängliche Leben“ (1Joh 1,1). Christen haben heute einzigartige Chancen zur Verkündigung mit Wort und Tat, Hand und Fuß, Herz und Verstand; integrale Verkündigung, die alle Sinne und Lebensbereiche umfasst.

Jesus hat die Kraft, Menschen grundlegend zu verändern
Jesus hat die Kraft, Menschen grundlegend zu verändern

Gleichzeitig sind unsere Städte und Dörfer zur Heimat für viele Zuwanderer geworden. Sie gleichen einem Bazar der Lebensweisen und Religionen. Vielen christlichen Gemeinden fällt es schwer, die Brücke zu den neuen Nachbarn zu schlagen. Manche Migranten kommen aus Ländern mit großen, lebendigen Kirchen – was für eine Bereicherung für unsere Gemeinde! Solchen fremdsprachigen Gemeinden sollten wir Gastrecht in unseren Gemeindehäusern bieten, selbst wenn es dabei zu kulturellen Missverständnissen kommen kann. 

Christen aus anderen Ländern sind unsere Schwestern und Brüder! Andere Migranten kommen aus Regionen, in denen das Evangelium unbekannt ist: Pionierdienst vor der Haustür! Noch immer gibt es Tausende von Völkern ohne eine einheimische christliche Gemeinde (www.JoshuaProject.net), und 40 Prozent der Weltbevölkerung hat das Evangelium nie in einer verständlichen Form gehört – ein Skandal der Kirchengeschichte! Es ermutigt, wie vielfältig Verkündigung heute in vielen Ländern geschieht.

Unsere Welt hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert: Globalisierung und weltweite Migration, Säkularisierung in Europa und wachsende Gemeinden im Süden, religiöser Extremismus und neuer Atheismus … Dementsprechend hat sich auch die Arbeit einer Organisation wie der DMG völlig gewandelt: Die alten Einsatzländer senden inzwischen eigene Missionare aus, etliche auch nach Deutschland. Europa ist zum geistlich bedürftigsten Kontinent geworden. Im Einsatzland sind unsere Mitarbeiter/innen meist unter einheimischer Leitung tätig. Einige Gemeinden in Deutschland senden heute ihre Missionare selbständig aus; andere wollen aktiv am Dienst beteiligt sein. Internationale Teams, übergreifende Kooperationen, neue Generationen von Mitarbeitern ... das erfordert ganz neue Arbeitsweisen, Ausbildungskonzepte und Organisationen.

Dr. Detlef Blöcher, Direktor der DMG
Dr. Detlef Blöcher

Die weltweite Arbeit befindet sich im Umbruch, doch der Auftrag an die Gemeinde von Jesus bleibt: Hingehen zu unserem Nachbarn und bis an die Enden der Erde, um sie mit Gottes Liebe zu beschenken. Machen Sie mit? Gerne kommen unsere Mitarbeiter auch zu Ihnen, in Ihre Gemeinde und schulen Ihre Mitarbeiter in Sachen Mission. Schreiben Sie uns oder laden Sie uns ein …

Dr. Detlef Blöcher,
Direktor der DMG

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