100 kreative Ideen, Mission zu fördern

08.04.2014 15:41
Die junge Missionarin Martina Dammeyer in Japan
Mission unterstützen ist einfacher als man denkt ...

Gottes weltweiter Auftrag (Matth 28) gilt allen Christen, vor Ort und weltweit. Jeder kann sich einbringen und die Welt verändern durch seine persönlichen Begabungen und Möglichkeiten. Hier einige Ideen ...

Menschen hierzulande mit Gottes Liebe beschenken

    • Freundschaften knüpfen zu Nachbarn und Kollegen
    • Migranten und Zugezogenen Freundschaft schenken, Kindern vorlesen, Hilfe bei Hausaufgaben
    • Flüchtlingen und Menschen in Not praktisch helfen
    • Mit Freunden und Nachbarn über Glaubensfragen sprechen
    • Sich Sport- und Musikverein, Feuerwehr, Bürgerinitiative oder einer Partei anschließen
    • Einer Ortgruppe der Micha-Initiative beitreten
    • Als christliche Gemeinde der Stadt praktisch helfen (sich einbringen in sozialen Brennpunkten, Hausaufgabenhilfe, Besuche im Altersheim, Krankenhaus etc.)
    • Glaubensgrundkurs für Interessierte anbieten 
    • Offene Jugendarbeit
    • Sommerfreizeiten, erlebnispädagogische Sommerlager 
    • Frauenfrühstück und Männervesper zu aktuellen Themen 
    • Gebet für den eigenen Ort und Lokalpolitiker
    • Internationale Besucher und Studenten aus Firma und Universität zu sich nach Hause einladen. Oder mit ihnen ins Museum gehen und ihnen die Gemälde (biblische Motive) erklären
Beim Kartenspielen mit internationalen Gästen
Internationale Besucher und Studenten aus der Firma oder Universität zu sich nach Hause einladen

Förderung von Missionsbewusstsein

    • Junge Christen begleiten, dass sie im Glauben wachsen und Begabungen entfalten
    • Ihnen Aufgaben und Verantwortung in der Gemeinde anvertrauen (Kinder- und Jugendarbeit, Hauskreise, öffentliche Aktionen, Gottesdienst, Musik), damit sie sich im Dienst bewähren
    • Interesse am weltweiten Auftrag wecken durchs Einladen von Missionaren als Gastredner für Predigten, Seminare, Jugendkreis, Kindergruppe, Jugendfreizeit und Straßeneinsätze
    • Informationen über andere Länder und Kulturen in der Gemeinde weitergeben, z.B. Weltkarte im Gemeindehaus, Infobrett mit Fotos aus der Mission, Informationen über Projekte, Patenschaft für andere Völker usw.
    • In der Predigt ein Beispiel aus anderen Ländern und der Mission einbauen
    • Missionsinformationen und wichtige Nachrichten aus aller Welt im Gemeindebrief veröffentlichen
    • Missionsbiographien und Fachbücher in der Gemeindebibliothek bereitstellen, auf dem Büchertisch anbieten, persönlich empfehlen, zum Sonderpreis anbieten
    • Spannende Missionsbücher gezielt verschenken, besonders an junge Leute
    • Gemeindebazar zugunsten eines internationalen Projektes
    • Seminar über Welt und Mission in Gemeinde (z.B. Kairos-Kurs, Perspective-Kurs etc.)
    • Vorschläge und Anträge an Gemeindeleitung
    • Junge Leute zu evangelistischen Einsätzen, Kurzeinsätzen im Ausland, Arbeitseinsätzen entsenden
    • Ein Herz für Migranten in der eigenen Nachbarschaft fördern
    • Junge Leute zu Besuchen bei Migranten mitnehmen
    • Christen allen Alters ermutigen, Missionare zu werden

Fremdsprachige Gruppen in der Gemeinde anbieten

Offen auf Migranten zugehen
Offen auf Migranten zugehen
    • Hausbibelkreis in verschiedenen Sprachen
    • Simultanübersetzung der Predigt für Menschen anderer Herkunft
    • Gemeinderäume für fremdsprachige Gottesdienste und Gemeinden anbieten
    • Fremdsprachiger Gemeinden und Hauskreiseim wirken in deutschen Gottesdiensten mit: Lieder aus anderen Ländern und Gebete in anderen Sprachen
    • Zweisprachige Gottesdienste

Aussendung

    • Pastoren, Seelsorger und Gemeindeälteste sprechen eine Berufung zum kulturüberschreitenden Dienst aus
    • Geeignete Personen in der Vorbereitungszeit begleiten, beraten und ermutigen
    • Gemeindeglieder, die über ihre Firma ins Ausland gehen, bewusst dafür segnen und aussenden
    • Aussendung eines Missionars als besonderes Fest
    • Beim Aussendungsgottesdienst einen Kooperationsvertrag mit dem Missionswerk unterschreiben
    • Beim Aussendungsgottesdienst vordatierte Kärtchen oder Briefumschläge verteilen, damit Gemeindeglieder zu einem späteren Zeitpunkt Briefe und E-Mails an den Missionar schreiben und er das ganze Jahr über Post bekommt.

Unterstützung im Gebet

    • Selbst konkret und regelmäßig für Missionare beten
    • Gebet für Missionare in Gottesdienst, Gebetsstunde, Hauskreis
    • Missionsgebetskreis oder Gebetsinitiative gründen
    • Teilnahme an bestehenden Gebetsinitiativen (DFMGB,MGB, Gebet für die Stadt, Allianzgebetswoche)
    • Teilnahme an Gebetsketten, z.B. „30 Tage Gebet für die islamische Welt“, „Ethne-to-ethne“, „Gebet für die Arabische Halbinsel“ etc.
    • Beten anhand des Buches „Operation World“, J. Mandryk, Biblica Publishing, 2010

Kontaktpflege

Kurzzeitmitarbeiter bei der Ausreise
Kurzzeitmitarbeiter bei der Ausreise
    • Kommunikation mit Missionaren per Telefon, E-Mail, Skype, Whatsapp, SMS, Facebook, Brief: Interesse an ihrer Arbeit und ihrem Ergehen zeigen und erzählen, was Gott im eigenen Leben tut
    • Durch Schreiben ermutigen, Seelsorge, ein offenes Ohr
    • Zum Geburtstag anrufen, eine E-Mail, Postkarte oder ein Päckchen schicken
    • Den Missionar informiert halten über Ereignisse in seiner sendenden Gemeinde (Gemeindebrief per E-Mail zusenden, Predigt als MP3, Videoclip vom Gemeindefest, CDs, Fotos, Blogs)
    • Anruf beim Missionar während des Gottesdienstes per Mobiltelefon oder Skype und kurzes Interview mit ihm, um die Gemeinde zu informieren
    • Artikel aus der Lokalzeitung und Dorfnachrichten zusenden
    • Kontaktperson ist Bindeglied zwischen Missionar und Heimatgemeinde, informiert im Gottesdienst über aktuelle Anliegen (persönliche Briefe, Rundbriefe, Videos, Präsentation, kleine Gegenstände etc.) und weckt Interesse für dessen Arbeit in der Gemeinde
    • Missions-Unterstützungsteam in einer Gemeinde aufbauen
    • Jeder Hauskreis der Gemeinde betreut einen Missionar
    • Pinnwand im Gemeindehaus, aktuelle Rundbriefe auslegen, Kinder halten Kontakt zu Missionarskindern
    • Geschenke (Päckchen, Kinderbuch, Video, CD mit eigenen Aufnahmen zu Weihnachten, Geburtstag ...)verschicken
    • Rundbrief für einen Missionar korrekturlesen, formulieren, grafisch gestalten
    • Rundbriefe versenden, Adresskartei pflegen
    • Auf der Website der Gemeinde über Missionar berichten und seine Rundbrief-PDF zum Download anbieten
    • Artikel über Missionar und seine Arbeit an die Lokalzeitung geben
    • Leserbriefe an Lokalzeitung
    • Bei aktuellen Ereignissen im Einsatzland den Missionar dem lokalen Radiosender/Lokalzeitung als Interviewpartner vermitteln
    • Internetseite des Missionars aufbauen und pflegen 

Besuch im Einsatzland

    • Pastor und Gemeindeälteste besuchen den Missionar jährlich am Einsatzort
    • Besucher hilft dem Missionar im Haushalt, renoviert Wohnung, betreut Missionarskinder, hilft bei Schulunterricht und Hausaufgaben, bietet Seelsorge an, hat ein offenes Ohr, richtet Computer ein, führt Hausreparaturen durch und gibt technischen Rat ...
    • Gemeinde sendet Evangelisationsteam, Musikteam, Bauteam, Sportteam für Kurzeinsatz
    • Besucher dreht während des Aufenthalts ein Kurzvideo über den Missionar und seine Arbeit
    • Videoclip über die Arbeit des Missionars oder Interview in Youtube stellen, mit interessantem Titel
    • Ein Experte besucht den Missionar und hält im Einsatzland einen Vortrag über sein Spezialgebiet – z.B. Gartenbau, Computer, Stressbewältigung, Ehe, Kindererziehung, Schöpfung und Glaube, Hygiene, Kinderernährung, Suchtprävention ...
    • Hilfslehrer kommt für 6 bis 12 Monate, um Missionarskinder in der Schulausbildung zu unterstützen
    • Die eigenen Kinder und junge Leute ermutigen, den Missionar zu besuchen und dort ihre Begabungen und Fähigkeiten einzubringen

Praktische Hilfe am Heimatort

    • Lagermöglichkeit für Gepäck, Bücher und Möbel anbieten
    • Hilfe bei Bank- und Erbschaftsangelegenheiten, Steuererklärung, Versicherungen, juristischen Dingen
    • Beratung in Computerfragen, modernen Medien, Programmieren, medizinischen Fragen, Schulbildung, Gestaltung ansprechender Rundbriefe und Infobroschüren
    • Besorgen und Versand von Medikamenten, Ersatzteilen, Büchern, Kindermaterial, Tageszeitung 
    • Informationen über das Zeitgeschehen in Deutschland, aktuelle Literatur, Zeitung abonnieren und Missionaren kostenlos zusenden
    • Berufskollege informiert den Missionar über berufliche Neuerungen und sendet aktuelle Fachzeitschrift zu
    • Besuche bei Angehörigen des Missionars (bspw. altgewordenen Eltern) 
    • Missionar bei familiären Anlässen vertreten (z.B. bei Beerdigung von Angehörigen, Geburtstagen, Hochzeiten usw.)
Hilfe in Sachen Finanzen, Steuer, Bankgeschäfte und mehr
Hilfe in Sachen Finanzen, Steuer, Bankgeschäfte und mehr

Finanzielle Unterstützung

    • Persönlich spenden
    • Kreative Aktionen, um Mission zu fördern (Bazar, Kunstausstellung, Gemeindefest, Benefizkonzert,
    • Sponsorenlauf zugunsten eines Missionars/Projekts)
    • Bei Jubiläen und Geburtstagsfeiern statt Geschenken um Spenden zugunsten eines Projekts im Ausland
    • bitten und über die Arbeit des Missionars informieren
    • Weihnachtsprojekt in Lokalzeitung, bei Arbeitskollegen und in der Firma 
    • Missionar bei Abendessen/Geburtstagsfeier/Party den eigenen Freunden vorstellen und zum Spenden einladen
    • Produkte aus dessen Einsatzland verkaufen

Hilfe bei Heimataufenthalt

    • Missionar auf den Heimataufenthalt vorbereiten. Rechtzeitig vorher Internetinformationen und Zeitungsartikel über aktuelle Themen in Gesellschaft und Gemeinde zusenden
    • Bei Ankunft Missionare am Flughafen abholen
    • Zeit und Interesse für ankommenden Missionar haben (helfen, den Kulturschock rückwärts zu überwinden)
    • Wohnung für Heimataufenthalt bereitstellen, Möbel, Einrichtung
    • Ein funktionstüchtiges Auto für den Heimataufenthalt zur Verfügung stellen
    • Hilfe bei der Reorientierung im Heimatland: aktuelle Straßenverkehrsordnung, neue Müllordnung, aktuelle Mode, günstige Einkaufsmöglichkeit, Preisvergleich, Bank, Überweisungsformulare, Behördengänge ...
    • Mitwirken bei den Auswertungsgesprächen des Missionars mit Personalleiter des Missionswerks und Gemeindeleitung
    • Kinder helfen Missionarskindern, sich in Deutschland zurechtzufinden: in Schule, Gemeinde, Sportverein, gemeinsame Hobbies, Freunde finden
    • Ausflugsziele mit Kindern empfehlen und sie dorthin mitnehmen
    • Zum Mittagessen einladen
    • Eigene Ferienwohnung, Wochenendhaus oder Wohnwagen dem Missionar oder Mitarbeitern des Missionswerks für deren Urlaub zur Verfügung stellen
    • Eigene Wohnung einem Missionar bzw. Mitarbeiter als Urlaubswohnung zur Verfügung stellen, während man selbst im Urlaub ist (house sitting)

Besuchsdienste des Missionars in Gemeinden

    • Missionare in die Gemeinde, Jugendgruppe, Hauskreise, Hausparty einladen
    • Reisedienste in Schulen, Studentenkreisen, anderen Gemeinden, Hauskreisen, Vereinen etc. vermitteln
    • Vorstellen eines Missionars bei interessierten Bekannten (gem. Kaffeetrinken mit Vortrag aus seinem Einsatz)
    • Evangelistische Aktionen gemeinsam mit Missionaren durchführen und deren Erfahrung und Sprachkenntnisse nutzen: Freiversammlungen, Besuche in Asylbewerberunterkunft, bei internationalen Nachbarn, besonders wenn sie aus einem ähnlichem Land sind
    • Gemeindefreizeit mit Missionaren
    • Verbesserungsvorschläge für Präsentation, Predigt und Wortwahl des Missionars geben – die Heimatkultur hat sich inzwischen verändert und er merkt vielleicht gar nicht, wie fremd er geworden ist
    • Interview bei Lokalzeitung, -radio und -fernsehen vermitteln
    • Technische Geräte für Reisedienst (Beamer, Laptop, Leinwand etc.) zur Verfügung stellen
    • Planung des Reisedienstes für Missionare übernehmen
    • Gutschein für „Stille Tage“ oder Kurzurlaub verschenken
    • Eine Weiterbildung schenken
    • Oder einfach nur Karten fürs Theater, Kino, Fußballspiel, Musical
    • Beratung, wie er/sie eine gute Balance zwischen Reisedienst und Stille findet 
Missionarskinder benötigen Hilfe beim Wiedereinleben in Deutschland
Missionarskinder benötigen Hilfe beim Wiedereinleben in Deutschland

Missionarskinder zur Ausbildung in Deutschland

    • Eigene Kinder halten Kontakt zu Missionarskindern
    • Heranwachsende Missionarkinder in die Familie aufnehmen, wenn diese zur Ausbildung (Oberstufe, Berufsausbildung) in Deutschland bleiben
    • Kontakt mit erwachsenen Missionarskindern halten, die allein in Deutschland leben
    • Ansprechpartner für sie sein
    • Übers Wochenende und zu Weihnachten einladen
    • Eine Geburtstagsparty für sie organisieren
    • Missionarkinder brauchen nach der Rückkehr ins „Heimatland“ längere Zeit Unterstützung, da sie hier nicht mehr richtig reinpassen und sich oft unverstanden fühlen (Third Culture Kids)

Endgültige Rückkehr

    • Missionaren nach Abschluss des Einsatzes bei der Rückkehrer und Re-Orientierung in der fremdgewordenen Heimat helfen, bei ihrer beruflichen Wiedereingliederung und dem Übergang in den Ruhestand: Kulturschock rückwärts lindern, und helfen, eine geeignete Aufgabe in Beruf und Gemeinde zu finden
    • Bezahlbare, günstige Wohnung für Ruhestand suchen oder zur Verfügung stellen
    • Langfristige Freundschaft – gerade jetzt braucht der Missionar Gemeinschaft und Berater

Unterstützung des Missionswerks

    • Fachkenntnisse zur Verfügung stellen: Computer, Steuerrecht, Jura, Pädagogik, Bankwesen, Baufachleute, Techniker, Grafiker, PR-Spezialisten, Übersetzer, professionelle Seelsorge, Medizin, Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau uvm.
    • Praktische Hilfe in der Heimatzentrale: Hauswirtschaft, Außenanlagen, Baueinsatz, Mitarbeit bei Großveranstaltungen, Kinderprogramm, Versand des Magazins, Texten, Server und Internetseite warten, Buchhaltung etc.
    • Öffentlichkeitsarbeit für Missionswerk in eigener Gemeinde und Region übernehmen
    • Organisieren von Seminaren und Missionsfestivals in der Gemeinde
    • FSJ und BFD im Heimatzentrum des Missionswerks

 

Verfasst vom Team der DMG.

Detlef Garbers
Detlef Garbers

Diese Liste ist bei weitem nicht volltändig, denn der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wo wollen Sie sich konkret einsetzen und engagiert mitarbeiten in Gottes Mission? Wir helfen Ihnen gerne, Ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Wir kommen auch gerne in Ihre Gemeinde, um auf Ihre Anregungen zu hören und Seminare durchzuführen. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen.

Detlef Garbers,
Öffentlichkeitsarbeit

 

 

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