Investieren wo’s sich lohnt!

05.04.2014 14:58

Von Geschäftsleuten und Führungskräften in der Mission

Technische Hilfe kommt an: DMG-Mitarbeiter Hermann Schirmacher in Haiti
Technische Hilfe kommt an, wie hier: Hermann Schirmacher in Haiti

Die meisten Botschafter Gottes in einer anderen Kultur, von denen die Bibel berichtet, waren berufliche Fachkräfte. Ein Modell, das wie geschaffen ist für die globalisierte Welt von heute:

Geschäftsleute als Gottes Botschafter

Abraham war Geschäftsmann in Ur im heutigen Irak und später Viehzüchter in Kanaan (1.Mo 12), Joseph Ministerpräsident in Ägypten (1.Mo 41). Der syrische General Naeman erhielt den entscheidenden Hinweis durch sein jüdisches Hausmädchen (2.Kön 5). Daniel war Minister in der babylonischen Regierung (Dan 5), Nehemia Berater des persischen Königs (Neh 1). Viele Jünger von Jesus waren Fischer und Handwerker, ein anderer Finanzfachmann. Der Apostel Paulus war Teppichweber, und zwei der effektivsten ersten Missionare waren die Geschäftsleute Aquila und Priscilla (Apg 18): Sie gründeten Gemeinden in Ephesus, Korinth und Rom (Apg 18,18–26; 1.Kor 16,19; Röm 16,3–6), lehrten den berühmten Theologen Apollos und führten ihn zum Glauben an Jesus (Apg 18,26). Es ist erstaunlich, dass Gott vor allem Geschäftsleute und berufliche Fachleute gebraucht hat – und nicht so sehr Priester und Propheten.

Was ist Mission?

Mission heißt: Gott nimmt uns hinein in seine Sendung (lat. missio). Vor 2.000 Jahren sandte er seinen Sohn Jesus Christus, und er sendet auch heute seine Botschafter in die Welt. Gott selbst ist am Werk und er bezieht dabei uns Menschen in sein kraftvolles Handeln ein. Darum hat er seine Gemeinde in die Welt gestellt; an ihr und an jedem Christen sollen Gottes Gnade und neuschaffende Kraft sowie seine Herrlichkeit sichtbar werden.

In der Kirchengeschichte

Das wird auch in der Kirchengeschichte deutlich: Im 6.–12. Jahrhundert zogen Nestorianer als Händler und Haushaltshilfen nach Zentralasien und verkündigten dort das Evangelium. Ab 1732 sandte die Gemeinde von Herrnhut (Ludwig Graf von Zinzendorf) hunderte von Handwerkern und Geschäftsleuten als Missionare in alle Welt. Und die ev. Glaubensmissionen im 19. Jahrhundert sandten vor allem junge Handwerker ...

Und heute?

Der lebendige Gott hat Sie als Fachkraft und Person in Verantwortung mit besonderen Begabungen und Ressourcen ausgestattet, mit denen Sie Gott ehren können.

Persönliche Beziehungen: Sie haben Beziehungen zu Arbeitskollegen, Geschäftspartnern und Kunden, denen wir auch von dem mitteilen sollen, was uns bewegt. Denn Sie sprechen ihre Sprache und haben ihnen gegenüber eine besondere Glaubwürdigkeit. Gott hat Sie mit einem Netz von beruflichen und persönlichen Beziehungen beschenkt, die für Missionare und internationale Projekte von immensem Wert sein könnten. Wenn beispielsweise gebrauchte Computer oder medizinisches Gerät in Ihrer Firma, Ihrem Umfeld ausrangiert werden, könnten diese in einem Missionsprojekt noch von Nutzen sein. Sie kennen günstige Bezugsquellen für Geräte (für Bildungseinrichtungen) oder Fachleute, die den entscheidenden Tipp geben könnten, damit ein Projekt gelingt.

Fachkenntnisse: Mit Know-how und Berufserfahrung können Sie in Ihrer Gemeinde in besonderer Weise helfen, raten und mitarbeiten, damit Menschen Jesus kennen lernen.

Consulting: Mission ist heute komplex und vielschichtig. Missionare arbeiten in Projekten mit, in denen sie auf die Erfahrung von Fachleuten angewiesen sind:

• Pädagogische Fachkenntnisse im Lehrdienst
• In der beruflichen Ausbildung und Erwachsenenbildung
• Medizinische Fachkenntnisse in allen Gebieten
• Management und Leitungsaufgaben
• Buchhaltung und Verwaltung in Schulen, christlichen Krankenhäusern usw.
• In der Unternehmensgründung und im Aufbau von Kleinbetrieben
• Projektplanung, -entwicklung und -leitung
• Land- und Forstwirtschaft sowie ländliche Entwicklung
• Sozialarbeit unter Randgruppen, Behinderten, Alkohol- und Drogenabhängigen, missbrauchten Frauen und Kindern, Traumaverarbeitung
• Kinder- und Jugendarbeit
• Technik aller Art und Computerfragen
• Medien und Verlagswesen
• Linguistik, Übersetzung und Alphabetisierungsprojekte
• Und vieles mehr.

Wenn Projekte in der Mission scheiterten, lag es oft daran, dass Theologen ein Projekt nach bestem Vermögen zu leiten versuchten, es ihnen aber an Fachwissen und Berufserfahrung fehlte. Hier können berufliche Fachkräfte ihr Wissen und ihre Erfahrung gezielt einbringen.

Gebet

Vor allem Gebet ist gefragt! Durch Ihre berufliche Erfahrung können Sie gezielter und konkreter für ein Projekt und seine besonderen Anliegen in der Fürbitte eintreten.

Spezialisten gesucht

Christliche Werke suchen heute nicht nur Theologen, sondern auch eine Vielzahl von beruflichen Fachleuten, die als Berater, Leiter oder Ausbilder in umfassenden Projekten mitarbeiten.
Ebenso für die Instandhaltung von Missionsstationen und christlichen Institutionen, Bauprojekte, Buchhaltung, Schulungskurse, als Dozenten ...
Bitte überzeugen Sie sich selbst von dem immensen Bedarf an Fachkräften:

Überall gerne gesehen

Einige Länder sind für klassische Mission nicht zugänglich, doch berufliche Fachkräfte sind überall geschätzt. Für sie gibt es keine verschlossenen Länder. Dort haben Sie die einzigartige Gelegenheit, über Ihren Beruf die Liebe Gottes in Wort und Tat hineinzutragen.

Sauberes Trinkwasser ist lebensnotwendig
Sauberes Trinkwasser ist lebensnotwendig

Eine zweite Karriere im Frühruhestand

Hat Ihre Firma Sie bereits in den Frühruhestand geschickt, so ist das vielleicht Gottes Berufung in eine neue Aufgabe, wo gerade Ihre Berufserfahrung und Fachkenntnis, das silbergraue Haar, als besondere Gütezeichen geschätzt werden? Sie haben beruflich bereits alles erreicht und brauchen sich nicht mehr zu beweisen. Sie sind finanziell unabhängig und können kostengünstig bei einem Projekt mitarbeiten. Als Senior haben Sie den langen Atem, während junge Mitarbeiter oft von Ungeduld überwältigt werden. Durch Ihre Berufserfahrung verfügen Sie über den „Instinkt“, um ein Projekt zum Erfolg zu führen und Theologen für ihre eigentliche Aufgabe freizusetzen.

Finanzielle Hilfe

Gott hat uns Europäer mit finanziellen Mitteln beschenkt, wir gehören zu den reichsten Christen in aller Welt. Das alles ist Gottes Leihgabe, damit wir es gezielt einsetzen und Gutes damit tun (1.Joh 3,17; Jak 4,17).

Dr. Detlef Blöcher, Direktor der DMG
Dr. Detlef Blöcher
Als Fachkraft sind Sie sehr geschätzt, Ihr Fachwissen, Ihre Berufserfahrung, Ihre Ratschläge, Ihre Beziehungen ..
Sie haben Einzigartiges in die Mission und Projekte einzubringen. Ob Ihnen der lebendige Gott aus diesem Grunde solche „Talente“ anvertraut hat?
 
Dr. Detlfef Blöcher,
Direktor der DMG

 

 

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