FOR FREEDOM: MODERNE SKLAVEREI BEKÄMPFEN
SCHUTZ & WÜRDE
FÜR JUGENDLICHE IN WESTAFRIKA
Angelika Ragsdale (Elfenbeinküste) und Ablawa Boko (Benin) bieten weltweit Kurse zur Prävention von Misshandlung und Menschenhandel an:
„Jeder junge Mensch ist von Gott geschaffen, geliebt und mit Würde ausgestattet. Wir setzen uns dafür ein, Jugendliche vor Missbrauch zu schützen und ihre Fähigkeit zu stärken, gute Entscheidungen zu treffen. Mit unseren Schulungen statten wir Mitarbeiter mit den nötigen Informationen und praktischen Ressourcen aus. Damit sind sie in der Lage, kreative und ansprechende Programme für Jugendliche im Alter von 10 bis 20 Jahren durchzuführen.“
Themenschwerpunkte der Schulungen: Identität und Zugehörigkeit, Sinn und Ziel des Lebens, Freundschaft, Liebe und Sexualität, Gefahren von Pornografie und Menschenhandel, Pubertät
Mit dem Betreff „P50256 For Freedom“ kannst du das wertvolle Projekt unterstützen.
MODERNE SKLAVEREI
Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung und das Zwingen in Arbeit sind ein weltweites Phänomen. Auf dem europäischen Kontinent werden die Auswirkungen besonders bei Migranten sichtbar. Viele Einwanderer bezahlen Geld an kriminelle Netzwerke, um ins vermeintliche Paradies Europa zu kommen, Frauen zahlen oft mit ihrem Körper.
Heute sind mehr Menschen von Sklaverei betroffen als jemals zuvor – rund 40 Millionen weltweit. Die Hälfte davon werden zu harter Arbeit gezwungen, beispielsweise in der Textil- und Baubranche; oft zwölf Stunden am Tag in völliger Abhängigkeit, ohne Lohn. Besonders gefährdet hierbei sind Geflüchtete und illegale Einwanderer in Europa und den USA. 38 Prozent der 40 Millionen sind Frauen, die zwangsverheiratet werden; besonders in China, wo aufgrund der Einkindpolitik akuter Frauenmangel herrscht. Mädchen aus Thailand und Kambodscha werden mit Versprechungen nach China gelockt, zur Heirat gezwungen und missbraucht. Weitere zwölf Prozent der von moderner Sklaverei betroffenen Menschen sind Opfer sexueller Gewalt – über 300.000 afrikanische und osteuropäische Frauen in Bordellen in Deutschland oder afrikanische Mädchen, die nach Nahost entführt werden.
DEINE MÖGLICHKEITEN
Neben Westafrika können wir bereits weltweit einige offene Stellen und Projekte für gut ausgebildete Mitarbeiter anbieten:
Bologna (Italien): Hilfe für geflüchtete Frauen, die zur Prostitution gezwungen wurden und für Osteuropäer, die in italienischen Innenstädten betteln müssen.
In Bangladesch suchen wir Mitarbeiter, die Prostituierten und gefährdeten jungen Frauen praktisch und seelsorgerlich helfen und deren Kindern Schulunterricht geben können.
In Indien gibt es zwei Projekte zur seelsorgerischen Begleitung von Teenagermädchen, die aus Bordellen gerettet wurden. (Zum Beispiel durch Kreativtherapie, Medienarbeit, Schulunterricht und Traumaseelsorge).
In Peru können sich neue Mitarbeiter dafür einsetzen, dass Eltern aus ländlichen Gebieten ihre Kinder nicht mehr in Haushalte in der Stadt schicken – wo viele von ihnen von klein auf ausgebeutet, misshandelt und missbraucht werden.
In der Prävention sind Sportangebote, Jugendarbeit, Familienförderung und Ausbildung erforderlich, damit junge Menschen in Sicherheit aufwachsen können. In diesem Bereich können sich auch aktive Rentner einbringen.
FOR FREEDOM: HINTERGRUND
Die Mitarbeiterinnen unserer Partnerorganisation SIM (Charlotte, USA), Sarah Scott Webb und Karine Woldhuis, haben in den vergangenen Jahren das Thema Menschenhandel rund um die Welt recherchiert. Dabei ist das Projekt „For Freedom“ entstanden.
Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern wollen wir die Ursachen von Menschenhandel und moderner Sklaverei erforschen, gefährdete Personengruppen vorbeugend unterstützen und Wege aus der Abhängigkeit für Betroffene finden.
GEMEINSAM
Zusätzlich möchten wir neue Einsatzmöglichkeiten schaffen: für christliche Sozialarbeiter, Streetworker, Psychologen, Seelsorger, Juristen, Mediziner und sonstige passende Fachkräfte, die in Projekten im In- und Ausland gefährdeten Frauen, Geflüchteten und Arbeitssklaven helfen – und in der Prävention aktiv werden.
Unser Ziel ist es, Missstände aufzudecken, aufzuklären, Christen zu sensibilisieren und Mitarbeitern die Chance zu eröffnen, Menschen Hoffnung zu schenken – aus dem Glauben an Jesus.
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