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Über uns

Über die DMG sind heute rund 350 Mitarbeiter zu Langzeit- und mittelfristigen Einsätzen in ca. 80 Ländern weltweit im Dienst. Dazu kommen jährlich rund 40 Kurzzeit-Mitarbeiter. Wir wollen Gottes Liebe weitergeben.

Geschichte

DIE GESCHICHTE DER DMG

1951

Gründung der Mission 12. August 1951

Bei einer Konferenz für Weltevangelisation der Theologischen Ausbildungsstätte Beatenberg (Schweiz): 20 Männer und Frauen gründen auf Anregung von Frau Dr. Gertrud Wasserzug die „Deutsche Missionsgemeinschaft“ (DMG). Darunter sind Hans und Pauline Beck aus Stuttgart-Korntal. Er hatte als Soldat im Krieg Gott sein Leben versprochen. Nun löst er das Versprechen ein und wird Geschäftsführer der DMG. Die kleine Dachwohnung von Becks ist erste Heimatzentrale der neuen Mission – Büro und Wohnung für Mitarbeiter und neue Missionare.

Die erste Heimatzentrale
1953 – 1957

Die ersten Mitarbeiter 

1953 reist Helmut Gaertner als erster Missionar nach Spanien und Marokko aus. Kurz darauf die erste Ausreise von Ehepaar Liebenau nach Äthiopien. Gottfried Liebenau wird später Missionsinspektor (Leiter) der DMG. Bei ersten Ausreisen neuer Missionare singen die Mitarbeiter das obige Lied von August Hermann Franke. 1955 wird Elisabeth Schell als erste hauptamtliche Mitarbeiterin eingestellt. 1957 kommen Hilde Heckeler und Martha Beier dazu. Die drei pfiffigen Damen prägen die DMG über Jahrzehnte mit ihrem fröhlichen, authentisch gelebten Glauben.

1958 – 1965

Voran für Jesus ...

Unter den Missionaren dieser Zeit sind Karlheinz Berger (Brasilien), Helene Held (Papua Neuguinea), der spätere Direktor Manfred Bluthardt (Chile) und Lotte Kornmann, die unter Kajapo-Indianern in Brasilien arbeitete. Während in Deutschland (Frankfurter Erklärung) das Ende der Mission diskutiert wird, sendet die DMG ganz bewusst verstärkt neue Missionare aus. Zur selben Zeit wird die Dachwohnung in Korntal zu klein. Unterstützerin Marie Keil aus Gronau verkauft Haus, Hof, Wald und Felder und ermöglicht den Bau einer Heimatzentrale in Stuttgart-Möhringen.

1966 – 1971

Ein Vordenker der Mission

Schwerpunkt damals im Ausland ist Äthiopien. Hier sind auch Evelyn Kühl und ihr späterer Mann Bruno Herm tätig. 1968 wird Herm zum Leiter der DMG berufen. 1970 zählt die DMG 76 Missionare. Auf der Suche nach einer größeren Heimatzentrale stößt man auf den Buchenauerhof. Oben das Motto der DMG aus diesen Tagen: Matthäus 24,14. DMG-Vorstand: Pfr. Bremer (1. Vors.), Hans Beck, Fritz Kindlimann, Friedrich Hänssler, Karl Pfeiffer, Gottfried Liebenau und Horst Borkowski. Dr. Dietrich Schmoll rettete 10.000 Leprakranken das Leben und organisierte später, während der Hungersnot Mitte der 1980er-Jahre, in großem Stil Nahrungshilfe. Dafür erhielt er 2009 das Bundesverdienstkreuz.

1972 – 1982

Die neue Heimatzentrale

Es ist von Anfang an klar: Die neue Heimatzentrale Buchenauerhof soll ein Ort des Gebets für die Welt sein. Missionsleiter Bruno Herm lässt monatliche Gebetsnächte und -sonntage einrichten. Gäste aus dem Ausland bereichern den Alltag, etwa Bischof Birech von der Afrika Inland Kirche. Es kommen immer mehr Missionare und Einsatzländer dazu: Marthe Sörvig beispielsweise arbeitete in Bhutan, Joachim und Elizenaide Stölting sind unter Madiha-Indianern in Brasilien tätig.

1983 –1991

Wachstum weltweit

Rasantes Wachstum auf 229 Mitarbeiter weltweit. Schwerpunkt in Deutschland ist die Mobilisierung christlicher Gemeinden für Mission durch Veranstaltungen in der Heimatzentrale oder wie beim Gemeindetag in Stuttgart. Auf dem Buchenauerhof entstehen Saalbau und Haus Afrika. Ein rüstiger Rentner, Otto Mack, legt kostenlos und unermüdlich Fliesen. In diese Blütezeit fällt der plötzliche Tod von Missionsleiter Bruno Herm am 14. Oktober 1991. Gott holt ihn mitten aus der Arbeit heraus zu sich. Christen weltweit trauern um einen Vordenker und „Motor der Mission“.

1992 – 1999

Eine neue Welt tut sich auf ...

Zum neuen Missionsleiter wird Manfred Bluthardt gewählt, der die DMG mit klarer biblischer Haltung prägt. Eine neue Welt tut sich auf: Osteuropa und die GUS öffnen sich für Mission. Christoph und Antonia Hägele sind in Litauen in der christlichen Jugendarbeit und theologischen Ausbildung tätig. Frank und Angelika Bosch in Kroatien veranstalten christliche Musicals und komponieren Lieder auf Kroatisch. Manfred Bluthardt stellte wesentliche Weichen für seine Nachfolger.

2000 – 2011

Jesus den Unerreichten

Der nächste Leitungswechsel wird bewusst geplant: Direktor ist jetzt Dr. Detlef Blöcher. Den Schwerpunkt bildet die Arbeit unter Menschen, die Jesus noch nicht kennen, besonders im Orient und Asien. Und ganzheitliche Mission in Wort und Tat; beispielsweise die medizinische Arbeit unserer 2009 verstorbenen Ärztin Dr. Ursula Schmitz in Pakistan. Ihr wurde postum der höchste pakistanische Verdienstorden verliehen. Ab jetzt werden zusätzlich zu Langzeitmitarbeitern vermehrt junge Leute zu Jahreseinsätzen und Berufstätige und rüstige Rentner zu Facheinsätzen ins Ausland entsandt.

2014

Damit Menschen Gott begegnen

Die DMG erhält ein neues Logo mit dem Slogan: Damit Menschen Gott begegnen. Die Erdkugel, bunt, dynamisch, aus vielen Punkten: schön und zergliedert, Gottes gute Schöpfung und doch von ihm entfremdet. Mitten in der Welt angedeutet ein Kreuz, das Zeichen für Jesus. Es geht ums Wesen unseres Werkes: Mitarbeiter entsenden, die Grenzen überschreiten und Botschafter von Christus sind. Wir sind jetzt das Missions- und Hilfswerk DMG.

2018 – 20..

Jesus, heute erst recht!

Im Mai 2018 übernimmt das Tandem Günther Beck (Direktor) und Andrew Howes (Stellv. Direktor) die Missionsleitung. Sie sind überzeugt, dass die DMG eine moderne, coole Mission ist und bekannter werden muss, dazu dient der Einsatz neuer Medien. Der Buchenauerhof soll weiterhin Heimat für unsere Missionare in aller Welt sein. Heimat, in der sie selbst durch Gemeinschaft gestärkt werden, der sie aber auch durch ihre im Ausland erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnisse in Seminaren dienen können. Gemeinsam mit anderen Werken und Firmen erkundet die DMG neue, flexiblere Möglichkeiten, Christen in den Dienst für Jesus rund um den Globus zu bringen, etwa im Beruf in Ländern mit eingeschränkter Religionsfreiheit. Wie unsere Ende 2018 verstorbene Ärztin Elisabeth Zuelsdorf, die sich im Nahen Osten liebevoll um Flüchtlinge kümmerte. Bei unserer Partnermission SIM entsteht ein Programm „For Freedom“, gegen Menschenhandel und moderne Sklaverei, in das sich die DMG bewusst mit einklinkt. Und wir ermöglichen immer mehr Christen aus anderen Ländern einen Einsatz in Deutschland in der Migrantenhilfe.

WIR BLEIBEN AUF KURS

Auf Jesus fokussiert, an der Bibel orientiert, betend.

Wir arbeiten weiter, um Menschen für Jesus zu gewinnen und umfassend zu helfen. Wir gehen zeitgemäße Wege und helfen auch der jungen Generation, sich auf ihre Weise in Mission zu investieren.

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