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Über die DMG sind heute rund 350 Mitarbeiter zu Langzeit- und mittelfristigen Einsätzen in ca. 60 Ländern weltweit im Dienst. Dazu kommen jährlich rund 40 Kurzzeit-Mitarbeiter. Wir wollen Gottes Liebe weitergeben.

(Kommentare: 2)
Im Gedenken an

Leonide Graumann

 Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! - Jesaja 43,1

Leonide Graumann war 32 Jahre lang zuerst auf den Salomon-Inseln und später in Papua-Neuguinea mit der DMG für Gott im Einsatz. Am 24. September 2022 hat der Herr sie heim gerufen. Wir schauen dankbar auf ihr Leben zurück.

Am 9. Februar 1935 wurde Leonide in Seimeny (Bessarabien, Rumänien) geboren. Mit nur fünf Jahren wurden ihre Familie von den Nationalsozialisten nach Polen deportiert. 1945 flohen sie nach Magdeburg, um schon acht Jahre später (Aufgrund des Aufstands in Ostdeutschland) noch einmal zu fliehen – nach Westdeutschland (Hessen). Mit 15 Jahren nahm Leonide Jesus in ihrem Leben auf. Sie schrieb:

„Als ich 15 Jahre alt war, nahm der Vers in Jesaja einen großen Einfluss auf mein Leben. Denn dort stand: ‚Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat… : Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!‘ Durch Gottes Gnade konnte ich das annehmen. Zwei Jahre später sprach der Herr zu mir durch Jesaja 6,8: ‚Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein?‘ Ich wusste, der Herr wollte mich in seinem Dienst und doch war ich nicht bereit dazu ... Ich lernte auf die harte Weise, dass der Herr nur gewillte und gehorsame Kinder will. Einige Jahre später fand ich meinen Weg zurück zu Gott. Und nachdem ich mein Leben ganz ihm übergeben hatte, sprach er mich noch einmal mit denselben Worten an: ‚Wen soll ich senden?‘ Dieses Mal war ich bereit, das zu tun, was der Herr sagte.“

Leonides Zeugnis
Einsatz auf den Salomon-Inseln

Es folgte die Bibelschule in Beatenberg (Schweiz), wo Leonide eine theologische Ausbildung absolvierte. In London ließ sie sich zur Krankenpflegerin und Hebamme ausbilden. Im April 1968 kam sie als Kandidatin zur DMG und reiste im Oktober aus. Als Leonide 2000 in den Ruhestand ging, reflektierte sie über diese Zeit:

„Ich reiste mit einem italienischen Dampfer nach Sydney. Nach sechs Wochen bei der Partnermission ging es per Flugzeug zu den Salomon-Inseln, wo ich 14 Jahre arbeitete. Es war paradiesisch schön. Die Erweckung, die im zweiten Jahr begann, brachte Leben in die Gemeinden. Auch bei mir veränderte sich manches. Nach dem ersten Einsatz habe ich die Verantwortung für das Krankenhaus und die Ausbildung der Hilfskrankenschwestern abgeben. Ich wurde als Bezirks-Missionarin auf der Insel Guadalcanal, später auf Makira eingesetzt. Als Missionarin muss man immer wieder neue Wege gehen. Dabei habe ich erlebt, dass Gott zu den Aufgaben auch die passenden Gaben schenkt! Nach drei Einsätzen war die Arbeit auf den Salomon Inseln beendet...

... 1983 ging es nach Papua-Neuguinea. Hier baute ich eine Arbeit mit Dorfgesundheitshelfern auf. Viele von ihnen tun heute neben geistlichen Aufgaben treu ihren Dienst an kranken Menschen. Ein großer Teil ist im Rahmen der einheimischen Kirche tätig. Zu unserem letzten Treffen, an dem ich verabschiedet wurde, kamen 110 von etwas mehr als 200 Gesundheitshelfern, die inzwischen ausgebildet sind. Diese Woche war der krönende Abschluss meines Dienstes, einer sprach für alle: ‚Du kannst ruhig gehen, Leonide, wir können uns nun selber helfen.‘“

Nach ihrem Ruhestand zog Leonide 2000 nach Lenzen (Brandenburg) in das Haus Lenzen, einer christlichen Begegnungs- und Bildungsstätte. Ab 2007 lebte sie zusammen mit lieben Missionarskollegen in den DMG-Seniorenwohnungen. Die letzten Monate waren durch die Gebrechen des Alters gekennzeichnet.

Am 24. September ist Leonide zu ihrem himmlischen Vater heimgegangen. Wir sind von Herzen dankbar für diese starke Frau und ihren Dienst.

Leonide Graumann (links) in Papua-Neuguinea
Leonide Graumann (links) in Papua-Neuguinea

... 1983 ging es nach Papua-Neuguinea. Hier baute ich eine Arbeit mit Dorfgesundheitshelfern auf. Viele von ihnen tun heute neben geistlichen Aufgaben treu ihren Dienst an kranken Menschen. Ein großer Teil ist im Rahmen der einheimischen Kirche tätig. Zu unserem letzten Treffen, an dem ich verabschiedet wurde, kamen 110 von etwas mehr als 200 Gesundheitshelfern, die inzwischen ausgebildet sind. Diese Woche war der krönende Abschluss meines Dienstes, einer sprach für alle: ‚Du kannst ruhig gehen, Leonide, wir können uns nun selber helfen.‘“

Nach ihrem Ruhestand zog Leonide 2000 nach Lenzen (Brandenburg) in das Haus Lenzen, einer christlichen Begegnungs- und Bildungsstätte. Ab 2007 lebte sie zusammen mit lieben Missionarskollegen in den DMG-Seniorenwohnungen. Die letzten Monate waren durch die Gebrechen des Alters gekennzeichnet.

Am 24. September ist Leonide zu ihrem himmlischen Vater heimgegangen. Wir sind von Herzen dankbar für diese starke Frau und ihren Dienst.

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Kommentare

Kommentar von Peter Gander |

Ein paar Mal haben sich unsere Wege auf dem Buchenauerhof gekreuzt. Leonide hatte sicher ein tolles Zeugnis, war ein Vorbild auf Papua New Guinea. Wie sonst hätte eine Familie auf die Idee kommen sollen, ihre neugeobrenen Zwillinge auf die Namen Leo und Nide zu taufen?

Kommentar von Alain Haudenschild |

Leonide Graumann hat den Lauf in Ehren und tun zur Ehre des Höchsten vollendet.
Als Rita und ich im Juli 1991 auf dem Buchenauerhof zur Vorbereitung in den Missionsdienst in Taiwan kamen, lernen wir auch Leonide kennen. Noch war es schwierig sich in ihre Erfahrungswelt hineinzudenken. - Aber sie wurde uns durch die regelmässige gemeinsame Fürbitte Teil "unserer" Welt und eine Kronzeugin für die vielen Menschen, zu denen sie von uns die einzige war, die sie in ihrer Muttersprache auf das Evangelium hin ansprechen konnte. - Ihr starkes Zeugnis wird uns auch über ihren Abschied hinaus begleiten und Kraft für die nächsten Runden geben. Über ihrem Leben steht das Wort aus Off 1,8: "Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige." Sie darf nun ruhen von ihren Werken und sich freuen auf das was kommt.

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