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Bilder rechts: Annett Erler beim Klettern. Fotos unten zeigen, wie man eine Doppelte Acht steckt (knüpft).
Unsere neue Missionarin Annett Erler (Foto) kann super mit Kindern und Jugendlichen umgehen und ihnen von Jesus weitersagen. Sie wird 2010 in Mecklenburg-Vorpommern, genauer in Rostock, in eine missionarische Jugendarbeit einsteigen.
Noch sucht Annett Erler nach Christen und Gemeinden, die gerne betend und finanziell ihren Dienst in Rostock unterstützen. Bitte laden Sie diese neue Missionarin in Ihre Kirche, Gemeinde, Gruppen und Kreise ein. Helfen Sie ihr, weitere Freunde, Beter und Unterstützer zu finden, damit Kinder und Jugendliche in Rostock von Jesus hören.
Annett Erler erzählt:
Die Sonne im Genick kämpfe ich mich den Hang hoch zur südlichen Waldtornadel, einen Felsen des sächsischen Elbsandsteingebirges. Vor mir liegen Laub, Wurzeln und ein paar Grasbüschel. Nur mit viel Fantasie erkenne ich den Pfad. Mein Kletterpartner hat sich für den Westweg entschieden, Schwierigkeitsgrad IV. Eine kleine Verschnaufpause, dann steigt er in die Wand ein. Ich prüfe meinen Gurt, befestige das Sicherungsmaterial daran, ziehe meine Schuhe an und binde mich ins Seil ein. Ein einfacher Achterknoten nützt hier nichts – nur die Doppelte Acht bringt Halt und Sicherheit. Für mich ein Bild, das mein ganzes Leben beschreibt.
Weil Gott die Menschen liebt
Ich bin mit zwölf Jahren von einer christlichen Freundin mit in den Konfirmandenunterricht geschleppt worden, ohne jeglichen christlichen Hintergrund. Unser Dorfpfarrer erzählte damals immer wieder davon, dass Gott mich liebt, so wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Aber mehr noch; unser Pfarrer hat wie ein geliebter Mensch gelebt. Fragen Sie mich bitte nicht, woran ich das erkannt habe. Ich habe es einfach gespürt, dass er etwas Besonderes in seinem Leben hatte. Seinem Geheimnis wollte ich unbedingt auf die Spur kommen, deshalb habe ich mich taufen lassen.
Beweisen lässt sich Gott nicht, erleben schon!
Ich wollte mein Leben mit Gott verknüpfen, an ihn wollte ich mich fest binden. Er sollte mir zeigen, ob es ihn wirklich gibt. Das hat er getan, in vielen kleinen Dingen des Alltags. Und sei es auch nur der in den Gully gefallene Schlüssel, der neben dem Wasser liegen blieb, so dass ich ihn wieder herausfischen konnte. Beweisen lässt sich Gott nicht, erleben schon!
Es ist wie mit der Doppelten Acht
Am 26. Oktober 1992 entschied ich, den Achterknoten in Sachen Glauben doppelt zu stecken, damit er auch hält: An diesem Tag nahm ich Gott ganz bewusst als Herrn meines Lebens an. Seitdem nimmt Gott mich immer wieder spürbar in den Arm und sagt: „Ich habe dich lieb, ganz ohne Weil!“ (nicht WEIL ich etwas tue oder bin, sondern einfach so). Leben funktioniert nicht allein, es ist wie mit der Doppelten Acht. Erst wenn wir mit Gott gemeinsam unser Dasein gestalten, erhält es einen für immer bestehenden Sinn: zur Ehre Gottes. Leben einfach gelebt, geht am Ziel vorbei, der Gemeinschaft mit unserem Schöpfer. Leben doppelt gelebt, trifft mitten ins Schwarze.
Die beste Entscheidung meines Lebens
Die Entscheidung für Gott war die beste meines Lebens. Seither möchte ich Menschen, besonders Kindern und Jugendlichen, erklären, wie ihr Leben in Jesus Sinn, Ziel und Richtung bekommen kann – das ist für mich zur Herzensangelegenheit geworden und macht mir Riesenfreude. In den folgenden Jahren engagierte ich mich nach Kräften in der christlichen Jugendarbeit unseres Kirchenbezirkes Zwickau. Nebenbei studierte ich Architektur in Leipzig. Bereichernd war ein einjähriger missionarischer Kurzeinsatz in Südafrika, wo ich Kindern und Jugendlichen in den Armenvierteln half und von Jesus weitersagte.
In Afrika nach Deutschland berufen
In diesem Kurzeinsatz fragte ich Gott, was er mit meinem Leben vorhat. Afrika ist wunderschön, die Menschen sind mir lieb geworden. Sollte ich dort als Missionarin arbeiten? Ich verglich die Zahl der Christen mit Deutschland und stellte fest, dass es bei uns viel weniger gibt. Damit jemand sich für Gott entscheiden kann, braucht es Menschen, die seine Botschaft weitersagen. Die gibt es in Deutschland eindeutig zu wenig, das wurde mir in Afrika klar. Das Land stand also fest: Deutschland.
Gottes Antwort durch einen Unternehmer
Um mir für die Mitarbeit in der Kirche ein fundierteres theologisches Wissen anzueignen, begann ich 2007 mit einer Prädikantenausbildung (Theologie für Ehrenamtliche). Auch jetzt wollte ich den Knoten doppelt binden: Wie genau sollte mein Dienst aussehen? Ehrenamtlich, wie schon seit 15 Jahren in der Jugendarbeit, oder hauptamtlich? Anfang 2009 bei der Konferenz Christlicher Führungskräfte gab Gott mir die Antwort. Im Gespräch mit einem älteren Unternehmer fragte ich, was er machen würde: Sollte ich voll in das Baugeschäft meines irdischen Vaters einsteigen oder Vollzeit in die Firma meines himmlischen Vaters? Die Antwort kam ohne Zögern: „Dein Herz muss daran hängen!“ Mein Herz hängt eindeutig daran, jungen Menschen zu zeigen, wer Gott für sie sein will. Gott will ihnen zeigen, dass er real ist und ihr Leben verändern möchte, wenn sie ihm eine Chance geben. Deshalb bewarb ich mich im April 2009 bei der DMG.
Zu Libudas (DMG) nach Rostock
Gemeinsam mit ehrenamtlichen Mitarbeitern gründen Klaus und Fränzi Libuda (DMG) in Rostock eine ev. Gemeinde. In dieses Projekt werde ich baldmöglichst einsteigen, in die Kinder- und Jugendarbeit. Wir wollen Menschen von Jesus erzählen und ihnen einen Ort der Gemeinschaft geben, wo sie ihren Glauben leben können. Für mich ist das wesentlich: Es reicht nicht aus, Menschen von Gott zu erzählen, wir müssen ihnen auch die Möglichkeit geben, in der Gemeinschaft mit anderen Christen Glauben zu leben.
Kindern und Jugendlichen sagen, dass Gott sie liebt
In Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen (CVJM / SMD usw.) möchte ich in Rostock Kinder und Jugendliche an den Orten abholen, wo sie wirklich sind; in Kindergärten, Schulen und an der Uni, und ihnen auf unterschiedliche Weise von Gott erzählen. Ich will ihnen sagen, dass Gott sie liebt.
„Gott, Du bist genial!“
In der Jugendarbeit in Zwickau, wo ich bisher aktiv war, gibt es Gottesdienste mit bis zu 600 Jugendlichen. Meine Vision ist, dass auch in Mecklenburg-Vorpommern eines Tages 600 Jugendliche zusammen Gottes Ehre feiern. Ich möchte eines Tages in Gottes neuer, perfekter Welt stehen und gemeinsam mit Menschen aus Rostock sagen: „Gott, Du bist genial!“ Mich selbst hat Gott aus einem atheistischen Elternhaus heraus zum Glauben geführt. Bei ihm ist keine Sache unmöglich!
Beim Absturz: Das Seil hat gehalten
Übrigens: Die Doppelte Acht hat mir tatsächlich schon mal das Leben gerettet, als ich beim Klettern acht Meter in die Tiefe fiel – und die Sicherung tatsächlich gehalten hat!
Gerne komme ich Sie besuchen, um mich vorzustellen
Eine besondere Herausforderung ist der Aufbau eines tragfähigen Unterstützerkreises, der mich im Gebet und finanziell trägt. Gerne komme ich in Ihre Gemeinde, um mich vorzustellen – bitte treten Sie einfach über die DMG (im Betreff "Annett Erler" angeben) mit mir in Kontakt >>>